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VfB Lübeck: Abu-Alfa erleidet Muskelbündelriss

kicker

Es war ein gebrauchter Lohmühlen-Sonntag für den VfB Lübeck, der im Regionalliga-Duell gegen Aufsteiger HSC Hannover bereits in Minute 10 seinen Anfang nahm. Angreifer Ali Abu-Alfa sank nach einem Sprint zu Boden und musste nach einer Erstbehandlung auf dem Platz schließlich mit der Trage vom Feld gebracht werden. Sein Team verlor das Heimspiel trotz 1:0-Führung spät mit 1:2, kassierte zudem zwei Platzverweise und drei weitere Gelbsperren für die kommende schwere Aufgabe gegen die SV Drochtersen/Assel am Freitagabend.

Zu Wochenbeginn dann brachte eine MRT-Untersuchung Klarheit über die Schwere der Verletzung. Glück im Unglück: Beim Neuzugang, der im Sommer von Nordost-Regionalligist VSG Altglienicke in die Hansestadt kam, liegt kein Sehnenabriss vor, eine Operation ist folglich nicht notwendig. Diagnostiziert wurde allerdings ein ausgeprägter Muskelbündelriss mit massiver Einblutung. Die voraussichtliche Ausfallzeit beträgt mindestens sechs Wochen, schreibt der VfB.

"Natürlich ist das ein Rückschlag, aber ich bin froh, dass keine Operation nötig ist. Ich werde alles dafür tun, um so schnell wie möglich wieder auf dem Platz zu stehen. Vielen Dank an das Ärzteteam, den Verein und unsere Fans für die Unterstützung - das bedeutet mir sehr viel", lässt sich Abu Alfa selbst in der am Dienstag veröffentlichten Vereinsmeldung zitieren.

Damit dürfte am Freitag Angreifer Ramiz Demir von Beginn an starten, der am Sonntag für Abu-Alfa aufs Feld kam und die Lübecker Führung erzielte. In der Offensive wird auch der bislang beste Torschütze Antonio Verinac fehlen, der seine fünfte gelbe Karte kassierte.