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"Vielleicht morgen, wer weiß?": Mbappé jagt Girouds Rekord

kicker

Kylian Mbappé ist herausragend in die neue Saison gestartet. Neunmal traf der Real-Stürmer in acht La-Liga-Spielen für die Madrilenen, satte fünfmal zudem in zwei Champions-League-Partien. Und auch im Trikot der Nationalmannschaft läuft es: Je ein Tor glückte dem Kapitän der Equipe Tricolore in den WM-Qualifikationsspielen gegen die Ukraine und Island.

"Es ist eine neue Saison. Wir konnten uns ein wenig ausruhen, Urlaub machen und uns gut vorbereiten", erklärte Mbappé diese starke Form auf der Spieltagspressekonferenz vor der Partie seiner Franzosen gegen Aserbaidschan am Freitagabend (20.45 Uhr, LIVE! bei kicker) und lobte zudem Xabi Alonso für sein starkes Abschneiden bei Los Blancos. "Ich habe Tore geschossen, wie ich es immer getan habe, aber ich bin besser im Spiel", so der 26-Jährige.

Mbappé an der Spitze: Eine Frage der Zeit

Tore geschossen, das hat Mbappé stets auch für Les Bleus. 52 sind es inzwischen an der Zahl, womit ihn nur noch fünf Treffer vom Rekordtorschützen Frankreichs, Olivier Giroud, trennen. Dass der Kapitän der Nationalmannschaft sich am Routinier von Lille vorbeischiebt, scheint nur eine Frage der Zeit. "Girouds Rekord? Ich glaube, ich werde ihn brechen. Aber ich weiß nicht, wann", ist sich auch Mbappé bewusst und blickte halb ironisch auf die kommende Aufgabe: "Vielleicht morgen, wer weiß?"

Forcieren will der pfeilschnelle Angreifer gegen Aserbaidschan allerdings nichts. "Sie haben die Ukraine in Schach gehalten und wir hatten es in der Ukraine nicht leicht", blickte er auf die letzte Länderspielpause zurück. Deshalb stehe in erster Linie der Sieg im Fokus. "Es ist einfach ein Spiel, das drei Punkte wert ist. Es geht nicht nur darum, Tore zu schießen", mahnte der ehemalige Monegasse und Pariser an, wollte sich die Möglichkeit eines deutlichen Erfolgs aber natürlich offen halten: "Wenn wir es schaffen, werden wir uns das nicht entgehen lassen."

So wie Mbappé sich Girouds Rekord nicht entgehen lassen wird - früher oder später. Schließlich weiß der Weltmeister von 2018 ganz genau, "dass ich gegen jeden Tore schießen kann".