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Wittek fordert Basics ein: "Das sind nicht nur Floskeln"

kicker

Der 2:3-Niederlage gegen Kiel in der Liga folgte in der Länderspielpause ein 0:4 im Testspiel gegen Rot-Weiss Essen. Auch wenn diese mit einer B-Elf zustande kam, sollte diese Pleite für die Bochumer ebenfalls als Wachrüttler dienen.

Magdeburg kann Tuchfühlung aufnehmen

Mit 33 Punkten steht der VfL auf Platz 10 im Mittelfeld des Tableaus. Scheinbar komfortabel und dennoch eine trügerische Situation, denn Kiel auf dem Relegationsplatz hat nur fünf Zähler weniger und ein Heimspiel gegen Schlusslicht Münster vor der Brust. Der kommende Gegner Magdeburg hat 27 Punkte auf der Habenseite, könnte also ebenfalls Tuchfühlung aufnehmen.

Bei einer weiteren Niederlage am Samstag (13 Uhr, LIVE! bei kicker) droht es erneut knifflig zu werden für die Bochumer. Das weiß auch Maximilian Wittek. "Ich denke, dass jedem bewusst ist, in welcher Situation wir uns befinden. Das haben wir zum Wochenstart noch einmal besprochen", sagte der Routinier gegenüber Reviersport.

„Es geht um die wichtigsten Eigenschaften im Fußball: Intensität, Zweikämpfe gewinnen, laufen, kämpfen.“ (Maximilian Wittek)

Der Tenor: "Wichtig wird sein, dass wir erst einmal wieder zu unseren Basics, zu unserer Kompaktheit zurückfinden", so der 30-Jährige, der zu viele Gegentore vor allem in den letzten Spielen moniert und fordert, am besten mal wieder zu null zu spielen - was ein Heranrücken des FCM vermeiden würde. "Das, was uns sonst stark gemacht hat, müssen wir auf den Platz bringen. Es geht um die wichtigsten Eigenschaften im Fußball: Intensität, Zweikämpfe gewinnen, laufen, kämpfen. Das sind nicht nur Floskeln, es ist einfach so."

Wittek prognostiziert beim FCM ein "sehr, sehr schwieriges Spiel", bei einem Gegner, der eine sehr hohe Qualität am Ball und hohe Ballbesitzzeiten habe. Trainer Rösler, der um den am Dienstag im U 19-EM-Qualifikationsspiel gegen Österreich bei einem Zusammenprall verletzt ausgewechselten Francis Onyeka bangt ("Wenn er nicht trainieren kann, macht es keinen Sinn, ihn mitzunehmen"), schärfe zusätzlich die Sinne, müsse dies aber eigentlich gar nicht explizit tun. "Es ist uns allen bewusst, jeder weiß, dass wir noch Punkte holen müssen." Und deshalb habe man in der Länderspielpause "weiter an unseren Prinzipien gearbeitet".

Apropos: Die Niederlage gegen einen Drittligisten in einer Länderspielpause war übrigens ein Déjà-vu für die Bochumer. Im November gab es ein 1:4 gegen den VfL Osnabrück, in der Liga gefolgt von einem 1:2 gegen Dresden. Hoffentlich ist das aus Sicht des VfL kein schlechtes Omen.