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Sextett ohne Chance auf Berlin
Lediglich drei Bundesligisten durften unter der Woche vor eigenem Publikum das Weiterkommen in die nächste DFB-Pokal-Runde feiern. Sechs weitere Bundesligisten, die zu Hause spielten, mussten sich jedoch verabschieden. Seit der DFB-Pokal im aktuellen Modus ausgetragen wird (seit 2000/01), mussten noch nie so viele Bundesligisten nach einem Heimspiel in der 2. Runde die Segel streichen. Zum erst achten Mal erwischte es mehr als ein BL-Heimteam. Insgesamt am häufigsten, nämlich viermal, widerfuhr eine Heimpleite in der 2. Runde den (Rhein-)Hessen Mainz und Frankfurt. Der Gegner, der am häufigsten für Trauer in anderen Bundesliga-Stadien sorgte, ist der FC Bayern, der gegen Köln zum fünften Mal auswärts einen Bundesligisten in dieser Runde aus dem Wettbewerb kegelte.
Gegen wen der deutsche Rekordmeister im Achtelfinale antreten muss, stellt sich am Sonntagabend heraus ...
Mit Undav läuft es für die Schwaben
Neben Bayern München gegen Bayer Leverkusen hat die Bundesliga an diesem Wochenende noch ein anderes Topspiel zu bieten: Das zweitplatzierte RB Leipzig trifft auf den VfB Stuttgart, der auf Rang drei liegt. Die Vorzeichen in diesem Duell haben sich im Laufe der Zeit stark gewandelt. Von den ersten elf Pflichtspielen gegen die Leipziger konnte Stuttgart kein einziges gewinnen (2U/9N). Seit Januar 2024 hat der VfB die letzten vier Partien gegen die Sachsen aber alle für sich entschieden. Einen bemerkenswerten Anteil daran hat Deniz Undav: Er erzielte in drei Spielen gegen Leipzig vier Tore und gab zwei Assists. Gegen keinen anderen Verein traf er so oft und sammelte so viele Scorerpunkte. Wird er auch am Samstagabend zum Matchwinner?
Frankreich dominiert die Top-10
Schon in der vergangenen Saison mischte Racing Straßburg die französische Ligue 1 auf. Das setzt sich auch in dieser Spielzeit fort, unter anderem mit einem spektakulären 3:3 gegen Paris Saint-Germain am 8. Spieltag. Das Besondere dabei: Straßburg hat mit Abstand das jüngste Team in den Top-5-Ligen mit einem Durchschnittsalter von 21,42 Jahren. Trotzdem liegt das Team aus dem Elsass aktuell auf Rang 4. Auch in der Conference League ist Straßburg aktuell noch ohne Niederlage.
Könige der Königsklasse unter sich
Es ist das Duell der beiden formstärksten Teams in Europa: Der FC Bayern trifft nach dem Spitzenspiel gegen Bayer Leverkusen am Samstagabend drei Tage später (21 Uhr) auf Paris Saint-Germain. Der Erste in der Königsklassen-Tabelle trifft auf den Zweitplatzierten, das gab es im "neuen" Champions-League-Ligamodus noch nie. Und die Bayern haben einen Lauf: Im Europapokal gewannen sie die letzten vier Duelle gegen den französischen Spitzenklub, nur gegen ZSKA Sofia (5), Benfica Lissabon (5), Viktoria Pilsen (6) und Olympiakos Piräus (6) hat der FCB aktuell eine längere Sieges-Serie im Europapokal. Außerdem traf der FCB in den letzten zehn CL-Spielen immer. Doch auch PSG blieb in den letzten 15 CL-Spielen nur einmal ohne eigenen Treffer, beim 0:1 im Achtelfinal-Hinspiel 2024/25 gegen Liverpool. Anschließend folgten neun Spiele, in denen jedes Mal gejubelt werden durfte, insgesamt 27-Mal. Reißt am Dienstag eine dieser Serien?
Bayer will eine Feier crashen
Bayer Leverkusen wartet in der Champions League noch immer auf den ersten Sieg in dieser Saison. Vielleicht klappt es am Mittwoch bei Benfica Lissabon (21 Uhr)? Das Team, das seit Mitte September von "The Special One" aka José Mourinho trainiert wird, ist ebenfalls noch ohne Sieg in der Königsklasse, darf sich aber so oder so über ein Jubiläum freuen: Es wird Benficas 500. Spiel im Europapokal. 2022/23 hatten Juventus Turin und der FC Bayern diese Marke geknackt. Als zweites Team durfte jedoch Real Madrid (2016/17) und als erster Klub der FC Barcelona 2014/15 dieses Jubiläum begehen. Leverkusen könnte nun dafür sorgen, dass Benfica in seinem 500. Europapokalspiel auch seine 150. Niederlage hinnehmen muss ...