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"Wurde etwas lauter": Thiounes Ansage rüttelt die Fortuna wach

kicker

Die Fortuna atmet einmal kräftig durch. Vor dem Pokalspiel am Montagabend in Schweinfurt lag viel Last auf den Düsseldorfer Schultern, nachdem der Saisonstart in der Liga komplett in die Hose ging. Mit zwei Niederlagen im Gepäck reiste die Fortuna nach Unterfranken - und knüpfte dort zunächst an die schwachen bisherigen Auftritte an.

"Zu Beginn haben wir nicht wirklich guten Fußball gespielt und den Gegner damit kaum vor Probleme gestellt", analysierte Cheftrainer Daniel Thioune. Torhüter Florian Kastenmeier betitelte die erste Halbzeit derweil als "sehr schlecht". Düsseldorf habe es "an Energie, Leidenschaft und Intensität gefehlt".

Zwar hatte die Fortuna viel Ballbesitz, erspielte sich aber kaum Chancen. Dass Schweinfurt kurz vor dem Pausenpfiff dann auch noch einen Handelfmeter zugesprochen bekam und diesen auch verwandelte, passte zur aktuellen Lage.

Was Thioune sehr missfiel. "In der Halbzeit wurde es in der Kabine dann etwas lauter und wir haben auch zwei inhaltliche Umstellungen vorgenommen, weil wir keinen Weg durchs Zentrum gefunden haben", so Düsseldorfs Trainer. Die Veränderungen (Rossmann und Lunddal ersetzten Heyer und Zimmermann) zeigten Wirkung, der Bann brach aber erst nach 66 Minuten - dann aber richtig. Innerhalb von sieben Minuten drehte Düsseldorf den Spieß um und stellte auf 3:1.

"Der Kopf spielt eine Rolle"

Durch war die Fortuna damit aber noch nicht, denn sie leistete sich erneut "Phasen, in denen wir nicht richtig wach waren", so Kastenmeier. Schweinfurt kam durch Erik Shuranov somit nochmal ran, ehe Shinta Appelkamp den Deckel auf eine mühevolle Partie machte und Düsseldorf in Runde zwei hievte.

Überzeugt hat F95 einmal mehr nicht, immerhin jetzt aber mal ein Spiel gewonnen. "Der Kopf spielt sicherlich eine Rolle, weil gerade eine Menge Druck da ist", suchte Appelkamp nach einer Erklärung für die schwere Phase und forderte: "Wir müssen anfangen, guten Fußball zu spielen und die Fans glücklich zu machen." Kastenmeier stellte zudem klar, dass es "unser Anspruch sein muss, hier früher in Führung zu gehen."

Neben dem Weiterkommen kann Düsseldorf jedoch den positiven Fakt mitnehmen, einen Rückstand erfolgreich gedreht zu haben. "Nochmal so zurückzukommen und das Spiel zu gewinnen, da muss ich dem Team ein großes Kompliment aussprechen. Es gibt uns Schwung für die nächsten Spiele, dass wir das heute gedreht haben. Jetzt wollen wir auch in der Liga den Bock umstoßen und den positiven Flow mitnehmen", blickte Torschütze Cedric Itten voraus. Am Samstag (13 Uhr) geht es für die Fortuna in Paderborn weiter.