Der Beschluss sei "ein Meilenstein für die Bremer Brücke", sagte Jan Jansen, Geschäftsführer der Stadionbesitzgesellschaft VfL Osnabrück Stadion GmbH & Co. KG. "Wir danken dem Rat für das Vertrauen und freuen uns darauf, in den kommenden Jahren ein weiterhin so charakterstarkes Stadion zu gestalten, das auch für Drittnutzungen außerhalb des Fußballs stärker geöffnet wird."
Der VfL schreibt auf seiner Website, dass die traditionsreiche Bremer Brücke mit dem Ziel, "ein zeitgemäßes und weiterhin emotional aufgeladenes Stadion zu schaffen", saniert werden soll. Dafür will die Stadt Osnabrück 33 Millionen Euro in die Hand nehmen; weiteres Geld kommt aus Krediten.
Baubeginn frühestens 2026
Es sollen drei Tribünen des Stadions erneuert werden. Die Grundstruktur des Stadions inklusive der markanten Pylonen und Flutlichtmasten soll erhalten bleiben. In den kommenden Monaten werden die baurechtlichen Genehmigungsverfahren durchlaufen und die Ausschreibung zur Vergabe eines Generalunternehmens stattfinden. Mit dem Bau wird frühestens 2026 begonnen.
Die Bremer Brücke in Osnabrück wurde nach anderthalb Jahren Bauzeit am 22. Mai 1933 eröffnet und ist seit 1938 die Heimspielstätte des VfL. Es wird seit Jahren über einen Umbau diskutiert, um die Kapazität des Stadions zu erhöhen und den Standort langfristig tauglich für den Profifußball zu halten.