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Ziel Utah: Auch Prasnikar verlässt Frankfurt

kicker

Als die Eintracht-Frauen am Samstag vor einer Woche einen 2:1-Testspielsieg beim Ligarivalen SC Freiburg feierten, fehlte Lara Prasnikar "angeschlagen", wie es aus Frankfurt hieß. Seit Sonntag ist klar, dass die 27-jährige Slowenin den Verein verlässt. Prasnikar zieht es zum Utah Royals FC, bei dem sie einen Vertrag bis 2027 unterschrieb.

Utah belegt in der National Women's Soccer League den vorletzten Platz. In bislang 18 Saisonspielen gelangen der vom Belgier Jimmy Coenraets trainierten Mannschaft lediglich 14 Tore. Mit je drei Treffern sind Brecken Mozingo und Bianca St-Georges noch die besten Torschützinnen ihres Teams. Die schwache Bilanz soll ab sofort Prasnikar aufbessern.

"Sie ist eine bewährte Torjägerin, die sowohl auf internationaler als auch auf Vereinsebene ihre Mannschaft mit Vorlagen unterstützt", ist sich Kelly Cousins, Sportdirektorin des NWSL-Klubs, sicher. "Da wir nun unser zweites Jahr in der Liga bestreiten, ist es für uns wichtig, die richtigen Leute im Team zu haben, und Lara wird ihre langjährige Erfahrung auf hohem Niveau einbringen."

Fünf Jahre in Frankfurt

Prasnikar war 2020 nach vier Jahren bei Turbine Potsdam zu den Adlerträgerinnen gewechselt und zählte in Frankfurt als Topscorerin, die zweimal in Folge (2021/22 und 2022/23) die meisten Tore und Vorlagen der Liga lieferte, stets zu den Leistungsträgerinnen. Ende 2023 hatte die slowenische Nationalspielerin ihren Vertrag vorzeitig um drei Jahre bis 2028 verlängert, ihr Abgang bringt der SGE somit immerhin eine Ablösesumme ein.

"Mit Lara blicken wir gemeinsam auf fünf sehr erfolgreiche Jahre zurück, in denen sie als Spielerin und Persönlichkeit mit uns wachsen durfte und uns extrem bereichert hat", sagt Frankfurts Cheftrainer Niko Arnautis. "Als Stürmerin hat sie neben ihrem Torinstinkt besonders ausgezeichnet, dass sie immer auch das Auge für ihre Mitspielerinnen hatte und sich in ihrem Spiel über viel mehr als Tore definiert hat. Sie war und ist eine echte Teamplayerin und hat sich immer in den Dienst der Mannschaft gestellt. Dafür danken wir ihr und wünschen ihr für ihre nächste Station in den USA nur das Beste."

Mit Stina Johannes, Sophia Kleinherne (beide VfL Wolfsburg), Barbara Dunst (FC Bayern), Sara Doorsoun (Angel City FC) und Carlotta Wamser (Leverkusen) hatte Frankfurt schon zuvor in diesem Sommer massig Qualität verloren.