95 Pflichtspiele, 26 Tore, einige Vorlagen: Zahlen, die ok sind. Aber auch Zahlen, mit denen Manchester United und womöglich auch Rasmus Höjlund selbst nicht zufrieden waren. Und so endete die Liaison nach zwei Jahren in diesem Sommer wieder.
Dabei hatte der englische Rekordmeister Höjlund erst vor zwei Jahren für die stolze Ablösesumme von fast 80 Millionen Euro von Atalanta Bergamo verpflichtet. Nachdem das Top-Talent - ausgebildet beim FC Kopenhagen und über Sturm Graz den Sprung nach Italien geschafft - dort in nur einer Serie-A-Saison mit neun Toren in 32 Saisoneinsätzen Eindruck gemacht hatte.
Die erhoffte große Explosion auf der Insel blieb aber trotz solider Leistungsnachweise aus.
Und so stimmte der aktuell schon wieder strauchelnde Premier-League-Gigant einer Leihe des weiterhin noch sehr jungen dänischen Stürmers nach Neapel zu.
Der amtierende Serie-A-Meister sicherte sich obendrein Berichten zufolge eine Kaufpflicht, die allerdings nur greift, wenn sich die Süditaliener in der aktuellen Saison am Ende wieder für die Champions League qualifizieren. Dann werden über 40 Millionen Euro Ablöse fällig. Für die Leihe selbst sind um die sechs Millionen Euro Gebühr laut Medienberichten fällig.
Direkt notwendig nach Verletzung im Sturm
Zunächst hatte es bei Höjlund übrigens nach einem Wechsel zu Milan ausgesehen, dann aber schritt der von Antonio Conte trainierte Scudetto-Träger in den Poker um den ManUnited-Streichkandidaten ein - und schlug nun nach dem "OK" des Spielers zu.
Hintergrund: Höjlund soll sofort eine Hilfe sein und künftig Bälle etwa von Top-Neuzugang Kevin De Bruyne fordern, da der gesetzte Torgarant Romelu Lukaku längere Zeit verletzungsbedingt passen muss.