Nachdem er zu Beginn des Jahres 2023 aus Kroatien nach Augsburg gewechselt war, lief Dion Beljo in 45 Pflichtspielen für die Fuggerstädter auf, ehe sie ihn im letzten Sommer schließlich an Rapid Wien verliehen. Weitere Einsätze für den FCA werden nicht mehr hinzukommen - am Mittwochabend machten die Fuggerstädter und Dinamo Zagreb den Transfer Beljos offiziell. Über die genauen Vertragsmodalitäten wurde Stillschweigen vereinbart.
Neben Geschäftsführer Michael Ströll war es letztlich auch dem neuen Cheftrainer Sandro Wagner nicht gelungen, den 23-jährigen Stürmer von einem Verbleib in Augsburg zu überzeugen. Zu groß war augenscheinlich weiterhin die fehlende Wertschätzung, die Beljo von Ex-Trainer Jess Thorup und Ex-Sportdirektor Marinko Jurendic verspürt hatte.
"Wir haben Dion nach seiner Leihe zu Rapid Wien zum Start der Vorbereitung eine Perspektive beim FCA aufgezeigt und mehrere Gespräche geführt", sagte Ströll. "Er hat allerdings den Wunsch geäußert, in seine Heimat zurückkehren zu wollen. Nach konstruktiven Gesprächen mit Zagreb konnten wir gemeinsam eine für alle Seiten passende Lösung finden und haben dem Wechselwunsch entsprochen."
Nach Beljos Abgang verfügt der FCA in seinem Kader weiterhin über drei echte Mittelstürmer, die noch bis Sommer 2027 (Phillip Tietz und Steve Mounié) bzw. 2028 (Samuel Essende) unter Vertrag stehen. Nach kicker-Informationen erhält der Bundesligist eine Fixablöse in Höhe von fünf Millionen Euro, die durch mögliche Boni auf bis zu 7,5 Millionen Euro anwachsen könnte. Auch eine Weiterverkaufsbeteiligung von 15 Prozent ist im Deal inkludiert. Mit diesen Zahlen wäre der Angreifer der teuerste Spieler, der jemals in die erste kroatische Liga wechselte.
"Ich bedanke mich bei den Verantwortlichen des FCA, dass sie mir den Wechsel nach Zagreb ermöglicht haben", verabschiedete sich Beljo. "Für mich beginnt bei Dinamo Zagreb eine neue Zeit und ich freue mich wieder in der Heimat zu sein."