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Zuwachs für Bochum: Dufner erhält Unterstützung

kicker

Rolle für Rückkehrer Zoller noch unklar

Es ist ein Mega-Umbruch in diesem Sommer beim Absteiger VfL Bochum, den Dirk Dufner gemeinsam mit Cheftrainer Dieter Hecking zu stemmen hat. Ab sofort hat er dabei einen alten Bekannten an seiner Seite, Johannes Waigand, der beim VfL als Direktor Kadermanagement vorgestellt wurde. Der 35-Jährige "berichtet direkt an Dufner und wurde bereits an seinem ersten Arbeitstag den VfL-Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern vorgestellt", wie der Klub mitteilt.

Das Duo arbeitete schon bei Hertha BSC zusammen; Dufner schätzt an dem Weggefährten "Kompetenz und Fleiß. Er wird mich zukünftig in allen Bereichen unterstützen, sowohl im Lizenzbereich, als auch im Talentwerk, dem Frauen- und Mädchen-Fußball oder im Scouting. Er wird bei allen Prozessen, die er zum Teil selbstständig vorantreiben wird, mit integriert."

Ein Kaderplaner soll der Bochumer Neuzugang dabei explizit nicht sein, denn, so Dufner: "Der Begriff wäre irreführend und falsch, da das Themenspektrum viel weiter gefächert ist."

Was wird aus Zoller?

Ganz unabhängig von dieser Personalie ist beim Absteiger noch zu klären, in welcher Funktion der langjährige VfL-Profi Simon Zoller, zuletzt beim FC St. Pauli unter Vertrag, demnächst an der Castroper Straße eingesetzt werden soll. Der Arbeitsvertrag des Rückkehrers beginnt zum 1. Juli, zunächst war er als eine Art Team-Manager eingeplant worden.

Das war allerdings vor der Installierung von Dufner und auch vor der Vertragsverlängerung von Hecking, so dass offenbar noch Details der künftigen Zusammenarbeit zu klären sind.

Derweil läuft der Umbau des Bochumer Kaders auf vollen Touren, nachdem bisher 13 Spieler verabschiedet und drei Profis neu verpflichtet wurden. Im ersten Gang kamen Perspektivspieler für die Defensive, aber generell soll ja in jedem Fall eine erfahrene Achse installiert werden, ganz unabhängig davon, dass der Altersschnitt im Kader deutlich gesenkt werden soll.

Der Kader wird komplett umgestaltet, neu sortiert wird womöglich auch die Führungsriege des Klubs: Bei der außerordentlichen Mitgliederversammlung am 14. Juni im Ruhrstadion geht es um die Wahl des Präsidiums, die einige Spannung verspricht.