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Überraschende Absage: Ranieri verzichtet auf Italien-Job

kicker

Suche geht weiter

Am Abend des letzten Länderspiels von Luciano Spalletti schien sein Nachfolger bereits gefunden - doch nun muss sich der italienische Fußballverband erneut auf die Suche begeben. Wie Claudio Ranieri am Dienstag der italienischen Nachrichtenagentur Ansa mitteilte, hat er das Angebot, italienischer Nationaltrainer zu werden, ausgeschlagen, um sich voll auf seinen Berater-Posten bei der AS Rom zu konzentrieren.

"Ich habe mich entschieden, mich ganz der neuen Rolle zu widmen", sagte Ranieri gegenüber der Agentur. Der italienische Verband FIGC um Präsident Gabriele Gravina hatte den 73 Jahre alten Coach als Nachfolger von Luciano Spalletti auserkoren, dessen Entlassung am Sonntag bekannt geworden war. Am Montagabend saß Spalletti beim 2:0 gegen die Republik Moldau in der WM-Qualifikation ein letztes Mal auf der Bank, dann sollte Ranieri übernehmen - doch daraus wird nun nichts.

„Die Entscheidung liegt alleine bei mir.“ (Claudio Ranieri)

Er habe lange darüber nachgedacht und wolle sich bei Gravina bedanken für "ein Angebot, das eine große Ehre ist", so Ranieri. "Aber ich habe beschlossen, der Roma in meiner neuen Position voll und ganz zur Verfügung zu stehen." Nachdem er den italienischen Hauptstadtklub im vergangenen November bereits zum dritten Mal in seiner Karriere als Trainer übernommen hatte, war bereits geplant gewesen, dass er nach Ende der nun abgelaufenen Saison als Coach ausscheide und in einer Berater-Funktion ins Management wechseln würde.

Von Verbandsseite war geplant gewesen, dass Ranieri diese Rolle parallel zu seinem Job als Nationaltrainer ausüben solle. Roma-Besitzer Dan Friedkin habe ihm diesbezüglich - wie bereits am Montag durchsickerte - keine Steine in den Weg gelegt, sagte Ranieri weiter: "Die Entscheidung liegt alleine bei mir."

Wird nun Pioli Spalletti-Nachfolger?

Die Suche nach einem neuen Coach, der Italien nach zwei verpassten Weltmeisterschaften in Folge noch zum Turnier 2026 führt, geht damit weiter. Als möglicher Kandidat gilt der ehemalige Milan-Coach Stefano Pioli, der nach dem Aus von Spalletti neben Ranieri gehandelt worden war. Pioli steht aktuell noch bei Cristiano Ronaldos Klub Al-Nassr in Saudi-Arabien unter Vertrag, soll Medienberichten zufolge aber bereit sein, den Verein zu verlassen.