Aus Herning berichtet Niklas Beckmann
"Das ist ein Muss-Spiel für Serbien", sagt Ilic gegenüber handball-world vor dem Duell zwischen Deutschland, seiner Wahlheimat, und seinem Heimatland. Nach der Auftakt-Niederlage gegen Spanien sei der Druck groß, erklärt der Vize-Europameister von 2012.
Momir Ilic meint: Grundsätzlich sei bei der serbischen Mannschaft die Qualität da, gerade im Tor mit Top-Keeper Dejan Milosavljev. Wenn der Schlussmann der Füchse Berlin, der zum EM-Start keinen guten Tag erwischt hatte, seine Leistung abrufe, könne Serbien Deutschland gefährlich werden. Ilic sieht in der Bundesliga-Erfahrung des 29-Jährigen einen Vorteil: "Milosavljev kennt die Schützen."
Ilic nennt drei serbische Geheimwaffen
In Mijajlo Marsenic und Dragan Pechmalbec haben die Serben zwei körperlich robuste und abwehrstarke Kreisläufer. Die Geheimwaffen sieht Ilic, der sich im Vorfeld mit Bundestrainer Alfred Gislason über Serbien ausgetauscht hat, im Angriff: Im Gespräch mit handball-world nennt die serbische Legende drei Spieler.
Lazar Kukic ist der bekannteste Akteur aus diesem Trio. Kukic verdient sein Geld beim ungarischen Pokalsieger Pick Szeged. Ein wendiger und spielintelligenter 30-Jähriger. Ilic vergleicht den 25-jährigen Uros Kojadinovic aufgrund dessen Körpergröße von 1,86 Meter mit Deutschlands Olympia-Held Renars Uscins (1,89 Meter). Der Dritte: Uros Mitrovic, ein 21-jähriger Rückraum-Shooter. Mitrovic ist mit einem Maß von 1,99 Meter der Gegenentwurf zum Spielertyp Kojadinovic.
Insgesamt sieht Ilic auf Serbien am heutigen Samstag (17. Januar) aber eine große Herausforderung zukommen. "Deutschland hat die Qualität für eine Medaille", meint der Ex-Trainer der HSG Wetzlar.
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