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Andersson: "Wir sind einfach weitergerannt"

kicker

Die weiße Weste der Füchse in der Champions League bleibt bestehen: Auch im Rückspiel gegen Veszprem reichte es für einen Sieg, am Ende stand ein 38:34 (19:18) für die Berliner. "Das war ein Topspiel, und ist absolut abgelaufen wie ein Topspiel", fand Füchse-Coach Nicolej Krickau. "Wahnsinnige Intensität, viele Führungswechsel und einfach eine sehr tolle mentale Leistung unsererseits in der zweiten Halbzeit", fasste er die Partie prägnant zusammen.

Tatsächlich: Beim 28:28 in der 48. Minute war das Ergebnis noch völlig offen. Doch dann war es vor allem Lasse Andersson, der das Spiel an sich riss und in der Schlussphase fünf von zehn Berliner Toren erzielte. Am Ende stand der Däne, der die Füchse im Sommer verlassen wird, bei zehn Treffern und wurde zum "Player of the Match" gekürt.

Umkämpfte erste Halbzeit

"Das war von Anfang an ein sehr intensives Spiel. Sie kamen mit viel Power und Härte", blickte Kapitän Max Darj zurück. Besonders der ungarische Rückraum um Nedim Remili traf immer wieder gute Entscheidungen, traf entweder selbst oder fand seine Außen und Kreisläufer. Ein kurzer Zwischenspurt Mitte der ersten Halbzeit brachte die Gäste sogar zwischenzeitlich mit drei Toren in Front. Bis zur Pause gelang es den Berlinern jedoch noch, den Spielstand zu drehen. Andersson war es, der per Rückraum-Knaller das 19:18 erzielte.

"Wir haben uns zurückgekämpft, auch mit der offensiveren Abwehr. Dadurch haben wir von ein paar Fehlern profitiert", erklärte Darj nach Abpfiff. "In der zweiten Halbzeit haben wir Stärke und Stabilität gezeigt und die zwei Punkte verdient", so der Schwede. "Wir sind einfach weiter gerannt und haben weiter an uns geglaubt", blickte Andersson auf die zweite Hälfte.

"Das hat insgesamt wirklich sehr viel Spaß gemacht heute Abend", fand Krickau. Seine Berliner thronen weiter auf Platz eins der Gruppe A und können am kommenden Donnerstag in Kolstad das Ticket für den vorzeitigen Viertelfinal-Einzug lösen. "Ich bin sehr stolz auf das Team und wie wir in die Spiele gehen", freute sich Andersson. Besonders die Teamdynamik sei entscheidend: "Keiner sitzt nur rum, jeder bringt sich ein", so der Rückraumspieler.

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