Zuvor wurden bereits Spanien (30:29) und Portugal (41:37) besiegt. Nach anfänglichem Rückstand steigerte sich die DHB-Auswahl kontinuierlich, übernahm beim 8:7 erstmals die Führung und setzte sich bis zur Pause vor allem dank eines effektiven Tempospiels auf 18:14 ab.
Auch in der zweiten Halbzeit behauptete Deutschland zunächst die Kontrolle und schien beim 24:19 auf der Siegerstraße, ehe eine kurze Fehlerphase Frankreich noch einmal heranbrachte. Entscheidend war in dieser Phase Torhüter Finn Knaack, der mehrfach stark parierte und später als bester Turniertorhüter ausgezeichnet wurde. Spätestens beim 28:24 war die Partie entschieden.
Bundestrainer Heuberger zeigte sich entsprechend zufrieden und sprach von einer wichtigen Standortbestimmung gegen Topteams: Neben den Ergebnissen hob er die defensive Stabilität, die Weiterentwicklung des Zusammenspiels sowie die gelungene Integration neuer Spieler hervor - und die Tatsache, dass das Turnier ohne Verletzungen beendet wurde.
Deutschland - Frankreich 29:25 (18:14)
Deutschland: Anel Durmic (VfL Gummersbach/HSG Krefeld Niederrhein), Finn Knaack (TuSEM Essen/2); Rasmus Ankermann (THW Kiel/TSV Altenholz/5), Caspar Gauer (SC DHfK Leipzig), Jan Grüner (Füchse Berlin/1. VfL Potsdam), Julius Hein (TSV Bayer Dormagen), Noah Hensen (SC Magdeburg/1), Max Heydecke (TSV Neuhausen/Filder/TVB Stuttgart), Monty Kleinsteuber (SC Magdeburg/5/2), William Reichardt (Füchse Berlin/1. VfL Potsdam/1), Johan Rohwer (THW Kiel), Linus Schmid (TSV Neuhausen/Filder/TVB Stuttgart/2), Tim Schröder (Füchse Berlin/1. VfL Potsdam/8), Leon Stehl (MT Melsungen/TV Hüttenberg/), Anton Voß (SC DHfK Leipzig/2), Leonard Zink (TuS Vinnhorst/3) - bester Werfer Frankreich: Thomas Omeyer (6) Zeitstrafen: Deutschland: 12 Minuten - Frankreich: 2 Minuten
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