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Carsten Lichtlein: "Da wollten sie mich spritzen"

kicker

Carsten Lichtlein ist aktuell Torwarttrainer bei der MT Melsungen. Der Welt- und Europameister gab aufgrund von verletzungsbedingten Ausfällen zwar schon einige Male ein kurzes Comeback, hat seine aktive Karriere offiziell jedoch bereist vor einigen Jahren beendet.

Während seiner aktiven Laufbahn hatte der Torhüter immer wieder mit Rückenproblemen zu kämpfen. Bereits 2008 erlitt er einen Bandscheibenvorfall, dessen Folgen ihn über Jahre hinweg begleiteten und ihm große Beschwerden bereiteten. Im Podcast "Ich habe Rücken" sprach er offen mit dem Arzt, bei dem er sich damals Hilfe geholt hat: "Da hab ich drei Jahre nur mit Schmerzmitteln gespielt (...)."

2012 stand dann die Europameisterschaft in Serbien an. "Da wollten sie mich schon spritzen und dann habe ich gesagt, nein, weil wenn sie dann mit der Spritze den Nerv treffen oder so, dann kann es sein, dass dann irgendwas taub wird und das vor der Europameisterschaft, das wäre ja super optimal", verriet Lichtlein.

EM unter Schmerzmitteln

Ganz ohne Schmerzmittel wäre ein Einsatz bei dem Turnier jedoch nicht möglich gewesen: "Danach habe ich dann unter Schmerztabletten die Europameisterschaft gespielt."

Nach der Saison ist der Schlussmann dann jedoch zu der Erkenntnis gekommen: "Ich muss da irgendwas unternehmen, weil es ist ja kein Dauerzustand, immer mit Schmerztabletten und mit Schmerzmitteln zu spielen oder zu trainieren. Das bekämpft ja nicht die Ursache, sondern das hilft ja immer nur eine gewisse Zeit und dann hat man die Problematik wieder."

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