Champions League am Mittwoch
Zum Start des 9. Spieltags empfing Aalborg Handbold um Juri Knorr den HBC Nantes. Auf eine ausgeglichene Anfangsphase folgten starke Minuten der Franzosen, die sich einen Vorsprung erspielten konnten. Doch eine deutlich verbesserte Abwehr bescherte den Hausherren ein 18:13-Pausenführung. Diese sollte auch in der zweiten Hälfte Bestand haben, Nantes gelangen in 20 Minuten nur drei Treffer, Endstand war 31:24 für die Dänen.
Gegen Dinamo Bukarest sprach Kielce-Trainer Talant Dujshebaev im Vorhinein von einem "Vier-Punkte-Spiel". Entsprechend ging seine Mannschaft auch in die Partie, konnte sich direkt etwas absetzen. Nach der Pause erzielten die Rumänen jedoch mehrfach den Ausgleich, was das Spiel zu kippen drohte. In der Schlussphase waren es dann aber die Polen, die den längeren Atem behielten und mit 34:32 siegten.
Gegen Eurofarm Pelister sah es lange so aus, als würde der SC Magdeburg schnell davonziehen. Doch es entwickelte sich ein offener Schlagabtausch, in dem sich der SCM langsam eine Führung erarbeiten konnte. Diese betrug in der zweiten Halbzeit zwischenzeitlich sechs Tore, doch mit einer ohrenbetäubenden Halle im Rücken wollten es die Nordmazedonier noch einmal wissen. Gerade als es nochmal brenzlig für Magdeburg wurde, fanden und nutzten sie aber ihre Chancen und fuhren so einen 31:26-Auswärtssieg ein.
Champions League am Donnerstag
Der FC Barcelona bleibt ärgster Verfolger vom SC Magdeburg, bei GOG konnte man klar mit 41:28 gewinnen. Torhüter Emil Nielsen überragte im Heimatland mit 16 Paraden und einer Fangquote von 39 %. Offensiv steuerten Luis Frade (9), Timothey N´Guessan und Aleix Gomez (je 7) die meisten Tore bei. Barca ging von Beginn an mit drei Toren in die Vorlage, löste sich schon im ersten Durchgang auf acht Tore (10:18) und hatte in der Folgezeit keine Mühe.
Pick Szeged hält seinen Rückstand auf Barca bei sechs Punkten, siegte gegen das punktlose Schlusslicht RK Zagreb letztlich mit 32:26. Mario Sostaric (9) und Marin Jelinic (6) erzielten fast die Hälfte aller Treffer für die Ungarn, für die Kroaten trafen Ihar Bialiauski (7) und Filip Glavas (6) am häufigsten. Szeged schien mit einem 3:1-Start schnell die Kontrolle zu übernehmen, doch die Gäste leisteten Widerstand und konnten das Spiel letztlich bis zum 25:25 ausgeglichen gestalten. Erst nach der Roten Karte für Petar Topic (52., 3. Zeitstrafe) kippte das Match mit einem 5:0-Schlussspurt.
Die Füchse Berlin haben das Tor zum Viertelfinale weit aufgestoßen. Acht Punkte Vorsprung gegenüber Veszprem und auch Sporting CP Lissabon sind es nach dem 38:34-Heimsieg über die Ungarn. Ohne den in der Königsklasse noch nicht spielberechtigten Nejc Cehte musste der Deutsche Meister in beiden Halbzeiten zunächst Veszprems Druck standhalten und konnte jeweils umbiegen. Nach dem 10:13 (17.) eroberte man die 19:18-Pausenführung und das 25:27 (44.) drehte man mit zwei Dreierserien zum vorentscheidenden 34:30 (55.).
Sporting CP Lissabon hatte keine Mühe mit Schlusslicht Kolstad und machte nach dem 44:31-Heimsieg einen großen Schritt in Richtung Playoffs. Die Norweger konnten nur in den Anfangsminuten mithalten, nach dem 9:5 (11.) von Carlos Alvarez folgte schon die erste frühe Auszeit und beim 22:15 wurden die Seiten gewechselt. Angeführt von Orri Freyr Thorkelsson (9) und Martim Costa (7) steuerten die Portugiesen dem fünften Sieg in der Königsklasse entgegen. Für die Gäste erzielten Simon Jeppsson (7), Simen Lyse und Martin Hernes Hovde (je 6) am häufigsten.
Wisla Plock zeigte sich gut erholt von der Niederlage gegen Barcelona, erkämpfte sich am Ende bei Paris einen 30:29-Auswärtssieg. Die Polen legten in Paris gleich früh (4:7) vor. PSG aber ließ nicht abschütteln, mehr als der zwischenzeitliche Anschlusstreffer (8:9) war aber nicht drin. Angeführt von Melvyn Richardson und Michal Daszek lösten sich die Gäste aber noch vor der Pause auf vier Tore (14:18). Auch in Durchgang zwei machte PSG zwischenzeitlich Druck, nach der Auszeit von Xavi Sabate beim 23:24 (45.) hatte Plock aber wieder die richtigen Stellschrauben gefunden und konnte sich zwischenzeitlich erneut auf vier Tore (24:28) lösen. Paris gab aber nicht auf, Elohim Prandi (9) und Yahia Omar (7) trafen am häufigsten.
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