Der SC DHfK Leipzig musste sich beim TVB Stuttgart knapp mit 32:33 geschlagen geben. Nach ausgeglichener Anfangsphase setzte sich Leipzig dank starker Defensive und schneller Gegenstöße zunächst ab und ging mit einer 17:14-Führung in die Pause. Vor allem Franz Semper prägte den ersten Durchgang.
Nach dem Seitenwechsel kämpfte sich Stuttgart zurück, profitierte von Leipziger Fehlern und einer spannenden Schlussphase. Fünf Minuten vor dem Ende gingen die Hausherren erstmals in Führung, ehe Kai Häfner die Partie 25 Sekunden vor der Schlusssirene mit dem entscheidenden Treffer zugunsten des TVB entschied.
Das positive rausgezogen
"Ich glaube, wir haben am Ende wieder so zwei, drei, vier Szenen zu viel drin, wo wir einfach leichte Ballverluste haben oder einfach in der Deckung ein bisschen unaufmerksam waren und Stuttgart zu leicht zu Torabschlüssen bieten" fand Leipzigs Franz Semper nach der Partie erklärende Worte.
Doch er fand auch lobende Worte seiner Mannschaft gegenüber: "Ich glaube, die erste Halbzeit kann man schon so an sich eigentlich eintüten und versuchen, genauso weiterzuspielen. Ansonsten, wir haben unseren Spielfluss jetzt ein bisschen besser gefunden. Im Angriff hatten jetzt noch nicht so viel Zeit, auf alles achtzugeben. Aber wenn wir uns auf die Sachen konzentrieren, die wir jetzt schon mit Frank viel trainiert haben, dann sieht das alles sehr, sehr gut aus."
"Einfach mit Kampf und Emotionen"
"Wir versuchen bei jeder Aktion, sowohl hinten als auch vorne, die Emotionen hereinzubringen und am Anfang haben wir es nicht ganz so geschafft in der ersten Halbzeit, deswegen sind wir da minus drei. Und am Schluss haben wir es dann, obwohl wir auch noch Fehler machen, einfach mit Kampf und Emotionen geholt. Mehr war es heute nicht, einfach volle Energie das Spiel nach Hause zu bringen", erklärte Jakob Nigg am Dyn-Mikrofon.
Wie seine Mannschaft das Spiel noch drehen konnte, sieht er wie folgt: "Wir haben es dann geschafft in der zweiten Halbzeit auch mit der 5-1-Abwehr offensiv herauszukommen und so die Würfe wegzunehmen. Vor allem am Schluss war das extrem wichtig, da hatten wir nur noch Kampf, Emotionen und da haben sie dann keine gescheiten Würfe aufs Tor gebracht und das hat uns dann im Endeffekt geholfen."
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