Durch die 27:30-Niederlage gegen Serbien verpasste Deutschland die vorzeitige Qualifikation für die EM-Hauptrunde. Stattdessen kommt es nun gegen Spanien am Montagabend zu einem echten Endspiel um den Verbleib im Turnier.
Abwehrspezialist Tom Kiesler blickte nach der Partie sichtlich unzufrieden auf die Leistung seiner Mannschaft zurück: "Es ist natürlich ärgerlich, dass wir jetzt keine zwei Punkte in der Gruppe geholt haben und das Spiel gewonnen haben. Sonst wären wir schon in der Hauptrunde, dass wäre sicherlich gut für den Kopf gewesen."
"Nicht geschafft, den Sack zuzumachen"
Zudem findet er eine klare Ursache für die Niederlage, die vor allem aufgrund einer schwachen zweiten Halbzeit zu Stande kam: "Es war einfach die Unkonzentriertheit. Wir konnten es nicht. Wir haben es nicht geschafft, den Sack zuzumachen." Zur Halbzeit führte die DHB-Auswahl mit 17:13, bevor die Serben nach einem verpatzten Start der Deutschen in der 42. Minute zum 20:20 ausglichen.
"Das hat uns am Ende, glaube ich, auch den Sieg gekostet, dass wir da nicht im Kopf da waren, dass uns da Fehler passiert sind, sowohl in der Abwehr als auch im Angriff", kritisierte Kiesler auch die sonst so starke Defensive an.
Abschließend ordnete auch er noch den Auszeit-Patzer von Cheftrainer Alfred Gislason ein: "Ich glaube, wenn er die Auszeit nicht nimmt, ist es ein Tor. Aber an diesem einen Tor lag es auf jeden Fall nicht heute."
Trotz der Niederlage hat die DHB-Auswahl im letzten Gruppenspiel am Montagabend noch die Chance auf den Hauptrunden-Einzug. "Wir haben keine Wahl. Wir müssen das jetzt abhaken und uns auf Spanien vorbereiten. Das wird ein K.-o.-Spiel und da werden wir alles geben", verspricht der Gummersbacher.
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