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Gestrichenes Duo bestätigt: Das ist der DHB-Kader für den EM-Auftakt

kicker

Das Warten hat an diesem Donnerstagabend ein Ende: Die deutsche Nationalmannschaft startet in die Handball-Europameisterschaft - gleich mit dem prestigeträchtigen Vergleich mit Nachbar Österreich. Anpfiff ist um 20.30 Uhr.

Zuvor musste Bundestrainer Alfred Gislason zwei vermeintlich schwere Entscheidungen treffen. Aus seinem ursprünglichen 18 Spieler starken Kader konnte er bei der technischen Besprechung lediglich 16 Profis für das Österreich-Spiel bei der EHF melden. Nicht in den Kader schafften es Mittelmann Nils Lichtlein von den Füchsen Berlin und Linksaußen Rune Dahmke (THW Kiel).

Die Streichung Lichtleins überrascht angesichts einer jüngst zugezogenen Verletzung nicht, der linke Fuß macht dem Linkshänder nach einem Trainingsunfall aktuell Probleme. Wie schnell der U-21-Weltmeister von 2023 dem DHB-Team wieder helfen kann, ist derzeit noch offen.

Auch der Verzicht auf Dahmke, der die beiden siegreichen EM-Härtetests gegen Kroatien angeschlagen verpasst hatte, war erwartbar. Der Linksaußen, dessen Nominierung hohe Wellen geschlagen hatte, muss sich auf seiner Position klar hinter Lukas Mertens vom SC Magdeburg anstellen.

Die Reduzierung des Kaders auf 16 Spieler blüht Gislason vor jeden einzelnen EM-Partie - mehr Profis sind für eine einzige Partie nicht zugelassen. Während des Turniers, das vom 15. Januar bis 1. Februar 2026 in Dänemark, Schweden und Norwegen steigt, sind im gemeldeten EM-Kader derweil insgesamt sechs Wechsel möglich - jeweils zwei während der Vor-, Haupt- und Finalrunde. Wichtig dabei: Nur Spieler, die im 35er-Kader stehen, können nachnominiert werden.

Die Möglichkeit auf ihren ersten EM-Einsatz haben Lichtlein und Dahmke aber vielleicht schon am kommenden Samstag, dann steht ab 20.30 Uhr das zweite Vorrundenspiel für die deutsche Mannschaft gegen Serbien an. Zum Abschluss der anspruchsvollen Gruppe A geht es dann am Montag ebenfalls um 20.30 Uhr gegen den zweimaligen Europameister Spanien, der 2018 und 2020 triumphierte.

ÖHB-Auswahl an Teams wie Deutschland herangerückt

Zunächst aber gilt der volle Fokus den Österreichern, die in der jüngeren Vergangenheit eindrucksvoll nachgewiesen haben, wie eng sie an die Top-Nationen und auch Deutschland herangerückt sind.

Im Rahmen der EM-Qualifikation kam die ÖHB-Auswahl im Heimspiel gegen Gislasons Team im vergangenen März zu einem 26:26, dem im Rückspiel ein umkämpftes 31:26 für Favorit Deutschland folgte. Bei der Heim-EM 2024 kam die DHB-Auswahl gegen den Nachbarn nicht über ein 22:22 hinaus - und verhinderte nur hauchzart eine historische erste Niederlage gegen Österreich.

Vor dem Direktvergleich am Donnerstag kippte Stammkeeper Andreas Wolff ordentlich Öl ins Feuer. Eine Replik aus Österreich ließ ebenfalls nicht lange auf sich warten. Und wer lässt auf dem Parkett Taten sprechen?

Der deutsche Kader gegen Österreich:

Tor: David Späth (Rhein-Neckar Löwen), Andreas Wolff (THW Kiel)Linksaußen: Lukas Mertens (SC Magdeburg)Rückraum links: Marko Grgic (SG Flensburg-Handewitt), Tom Kiesler (VfL Gummersbach), Julian Köster (VfL Gummersbach), Matthes Langhoff (Füchse Berlin), Miro Schluroff (VfL Gummersbach)Rückraum Mitte: Juri Knorr (Aalborg Handbold/Dänemark)Rückraum rechts: Franz Semper (SC DHfK Leipzig), Renars Uscins (TSV Hannover-Burgdorf)Rechtsaußen: Mathis Häseler (VfL Gummersbach), Lukas Zerbe (THW Kiel)Kreis: Justus Fischer (TSV Hannover-Burgdorf), Johannes Golla (SG Flensburg-Handewitt), Jannik Kohlbacher (Rhein-Neckar Löwen)