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Kiel-Coach Jicha: "Locker und frei spielen nicht möglich"

kicker

"Im Vorfeld habe ich bei meiner Mannschaft ordentlich Alarm gemacht und beim Anschwitzen heute morgen eine meiner längsten Reden aller Zeiten gehalten, weil ich um die gute Arbeit von Ben und die Qualität der Mannschaft weiß. Ich wollte von meinen Spielern den Fokus nur auf das Spiel, weil ich sehr viel Respekt vor Göppingen habe und wusste, dass wir sie nur mit 101 Prozent schlagen können, so Zebra-Coach Filip Jicha und betonte: "Locker und frei spielen ist aktuell in unserer personellen Situation nicht möglich, wir müssen bis zum Jahresende den Kampf annehmen."

Der THW Kiel hat seine Siegesserie in der Handball-Bundesliga gegen Frisch Auf Göppingen weiter ausgebaut. Das 34:30 (16:12) vor heimischem Publikum war der 20. Erfolg in Serie der Norddeutschen über die Schwaben. Beste Werfer der Partie waren mit jeweils acht Treffern der Kieler Bence Imre sowie die Göppinger Marcel Schiller und Ludvig Hallbäck.

Beide Mannschaften hatten einige Anlaufschwierigkeiten. Der Ex-Kieler Oskar Sunnefeldt erzielte mit dem 1:0 für Frisch Auf in der 4. Minute den ersten Treffer der Begegnung. Im weiteren Verlauf der ersten Hälfte erarbeiteten sich die Gastgeber dann ein kleines Polster. Elias Ellefsen á Skipagötu erzielte das 6:3 (11.), Magnus Landin das 11:8 (22.).

Kiels spielerische Überlegenheit macht den Unterschied

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Göppingen ließ sich aber nicht abschütteln. Victor Klöve schaffte beim 17:18 (36.) wieder den Anschluss. Die Gäste taten sich in der Offensive zwar sehr schwer, kamen aber immer wieder doch noch zu erfolgreichen Abschlüssen. Dazu konnte sich Frisch Auf auf seinen starken Torhüter Kristian Saeveras verlassen. "Wir hatten das Spiel heute unter Kontrolle, aber durchatmen konnten wir nie, weil Frisch Auf unsere Fehler sofort bestraft hat", so Jicha.

Am Ende hatte Kiel aber die größeren spielerischen Möglichkeiten. Mit Imres Siebenmeter-Treffer zum 32:28 (58.) war der Weg zum Heimsieg geebnet. Mit jetzt 20:6 Punkten verbesserte sich der THW zumindest vorübergehend auf Platz drei. "Wir waren geduldig im Angriff und in der Abwehr haben wir in der ersten Halbzeit sehr gut gemacht. Und dann haben wir auch viele Paraden gekriegt", bilanzierte Kiels Eric Johansson beim Streamingdienst Dyn.

"Ich bin super froh, dass wir gewonnen haben und das Spiel zu Ende ist. Jetzt müssen wir immer das nächste Spiel bis Jahresende mit Mut und Willen angehen", so Jicha und betonte: "Ab der 40. Minute war mir heute klar, dass wir das Spiel nur in der Abwehr gewinnen werden."

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