"Wir haben große Ziele für diese EM und werden in der Vorbereitung und beim Turnier alles dafür tun, damit wir die auch erfüllen können", sagte Mandic noch vor den Testspielen seiner Mannschaft und dem deutschen Team. Der Finaleinzug bei der Heim-WM habe Erwartungen geweckt, gleichzeitig wolle man Schritt für Schritt denken: "Wir wollen einen guten Job machen, uns für die Hauptrunde qualifizieren und dann sehen wir, wie es weitergeht."
Zum EM-Start wartet mit Georgien ein Gegner, den Mandic keinesfalls unterschätzt. "Das ist eine Nation, die etwas unter dem Radar läuft", warnte der Keeper. "Aber ich kenne einige Spieler aus Georgien. Es ist eine gute, junge Mannschaft, die nichts zu verlieren hat. Das kann gefährlich sein." Auch im zweiten Gruppenspiel gegen die Niederlande rechnet Mandic mit einer besonderen Herausforderung: "Das ist ein Team mit vielen kleinen, wendigen Spielern, die schwer zu verteidigen sind. Für uns ist das eine Umstellung - und auch für mich andere Würfe, eher Durchbrüche als Abschlüsse aus der Ferne."
Als Höhepunkt der Vorrunde steht schließlich das Duell mit Gastgeber Schweden in Malmö an - inklusive des Wiedersehens mit mehreren Teamkollegen aus Magdeburg. "Schweden ist ein großer Favorit, weil sie die eigenen Fans im Rücken haben. Da sind sie noch einmal besonders motiviert", so Mandic. Trotzdem bleibt der kroatische Schlussmann optimistisch: "Ich hoffe, dass wir da schon in der Hauptrunde stehen."
mehr zur Handball-EM auf handball-world.news:» Das sind die Teilnehmer der Handball-EM 2026» Der Spielplan der EM 2026» Wo kann ich die EM 2026 im TV sehen?» Vier Hallen in drei Ländern: Das sind die EM-Spielorte» Diese Top-Stars fehlen bei der EM 2026» Absolute Weltkasse: Das sind die Stars der EM