Anfang des Jahres bestätigten die Füchse Berlin die Verpflichtung von Dika Mem für 2027. Der Franzose selbst nannte es in einem Statement an die Barca-Anhänger auch eine "schwere Entscheidung".
Begeistert ist man bei der HBL, Liga-Boss Frank Bohmann nannte den Transfer "einfach spektakulär" und betonte im Gespräch mit handball-world: "Der wird in tausenden und abertausenden Kurzclips zu sehen sein, weil es einfach toll ist, ihm zuzuschauen."
Wie wird Barca reagieren?
Für den FC Barcelona und Trainer Antonio Carlos Ortega ist es eine schwere Aufgabe, einen solchen Verlust gleichwertig zu kompensieren. Dass Barca im europäischen Vereinshandball eine Topadresse ist, ist unbestritten. So konnte man als Ersatz für den im Sommer nach Veszprem ziehenden Emil Nielsen nun auch Sergey Hernandez vom SC Magdeburg verpflichten.
Wie das gewöhnlich gut informierte El Mundo Deportivo berichtet, soll Barca nun ein Auge auf Francisco Costa geworfen haben. Portugals Mega-Star ist der zweite Spieler nach Juri Knorr, der die Auszeichnung als Best Young Player einer WM schon abräumen konnte.
Barca sei darauf vorbereitet, auch bedeutende finanzielle Anstrengungen zu machen, um den Linkshänder zu Spaniens Ligaprimus zu lotsen. "Die Verhandlungen befinden sich noch in einem frühen Stadium, aber der katalanische Verein hat bereits Kontakt zu Kiko aufgenommen und eine positive Antwort vom portugiesischen Spieler erhalten, der sich bewusst ist, dass ein Wechsel zu Barça sein endgültiges Sprungbrett zum Ruhm sein könnte", heißt es bei der El Mundo Deportivo.
Millionenablöse fällig?
Teil des Pakets soll auch die Verpflichtung von Bruder Martim sein, doch beide Brüder besitzen bei Sporting CP Lissabon noch einen langfristigen Vertrag bis 2030 und sind dementsprechend nur über eine richtig große Ablöse zu finanzieren.
Im Dyn-Format "Kretzsche & Schmiso" lieferte Stefan Kretzschmar schon 2024 einen Hinweis darauf, in welchem Rahmen sich das bewegt. Laut dem Dyn-Experten, der damals noch Sportvorstand der Füchse Berlin war, haben beide Brüder eine festgeschriebene Ablösesumme von 1,2 Millionen Euro in ihren Verträgen. Das war allerdings vor der jüngsten Vertragsverlängerung.