Dieser Artikel ist ein Auszug aus Ausgabe 15 von Bock auf Handball. Die Ausgabe könnt ihr HIER nachbestellen
Im Sommer wagt Dejan Milosavljev den nächsten Schritt. Nach dann sieben Jahren wird er die Füchse Berlin verlassen und zum polnischen Topklub Industria Kielce wechseln. Dann sollen weitere Titel folgen, Champions League und Deutsche Meisterschaft hat er bereits gewonnen.
124 Kilogramm bringt Milosavljev laut aktuellen Füchse-Angaben auf die Waage. "Als ich nach Berlin kam, haben mir die Trainer gesagt, dass es ihnen egal ist, wie ich aussehe - wenn ich nur die Bälle halte." Und das tut er. Was auch an einer Ernährung liegt, mit der er sich wohlfühlt.
"Ich habe zehn Lieblingsgerichte. Wenn ich mich für eins entscheiden muss, dann wahrscheinlich Sarma, serbische Krautrouladen. Aber auch Spanferkel, Schnitzel, Pancakes und Burger esse ich sehr gerne." Aber natürlich isst er diese Gerichte nicht jeden Tag, sondern ernährt sich als Profisportler auch gesund. Auf die richtige Balance kommt es für ihn an.
Was macht ihn zu einem der stärksten Torhüter der Welt? Er bewegt sich vergleichsweise wenig, kann dann aber im letzten Moment explodieren. Und seine Flexibilität: Wie einst Mr. Miyagi in Karate Kid kann er seinen Fuß blitzschnell an die Latte heben. In Bock auf Handball verrät er zudem einen weiteren Trick.
Mehrere Kilogramm hat Milosavljev seit seiner Ankunft bei den Füchsen schon abgenommen. Zu weit runter sollte sein Gewicht aber nicht. "Wenn ich unter 110 Kilo wiege, fühle ich mich müde und schlapp, ehrlich", lacht er.