Aus Rotterdam berichtet Felix Buß
"Ich bin sehr zufrieden mit dem Halbfinale", sagte Norwegen Trainer Ole Gustav Gjekstad nach dem gewonnenen Halbfinale mit Norwegen gegen WM-Gastgeber Niederlande. "Ich bin sehr glücklich, dass wir es gewonnen haben, denn die Niederlande sind viel stärker in der Abwehr als alle unsere bisherigen Gegner im Turnierverlauf", lobte er den Gegner. "Sie haben es uns in der ersten Halbzeit schwer gemacht."
"Ich finde, dass wir ein gutes Angriffsspiel hatten", stellte der 58-Jährige fest, der mit Norwegen am Sonntag (17:30 Uhr / live ARD und Sporteurope) auf das DHB-Team trifft. "Wir haben eine gute Kontrolle über das Angriffsspiel und haben viele Tore gemacht. Das ist sehr gut. Aber in der Defensive hat es 30 Minuten gedauert, bis wir präsent waren."
"Sie haben sehr gut gespielt", schätzt Gjekstad die deutschen Handballerinnen hoch ein. "Sie haben den Platz im Finale verdient. Es wird ein schwieriges Spiel sein. Wir müssen uns gut vorbereiten. Die Art, wie sie gegen Frankreich gespielt haben, war sehr überzeugend", gibt sich der 151-fache Nationalspieler gelassen, der Norwegen seit Januar 2025 trainiert und Thorir Hergeirsson im Amt folgte.
"Natürlich haben meine Spieler die Erfahrung, in diesen Finals zu spielen. Wir werden sehen, ob das einen großen Teil zum Ergebnis beiträgt", denkt Gjekstad, dass Endspiel-Routine nicht der einzig maßgebliche Aspekt ist. "Deutschland ist ein gutes Team. Wir müssen uns auf jede Spielerin genau vorbereiten. Wir werden ab jetzt Zeit darauf verwenden."
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