Seit der letzten Bundesliga-Saison wusste Schluroff zu überzeugen. Dies blieb auch Bundestrainer Alfred Gislason nicht verborgen, der ihn zunächst aufgrund von Personalsorgen für die Nationalmannschaft nachnominiert und gab im März 2025 gegen Österreich gemeinsam mit Tim Freihöfer sein Länderspiel-Debüt.
Stetige Entwicklung
Auch in diesem Jahr gehört Schluroff wieder zu den besten Torjägern im Kader des VfL Gummersbach. Entsprechend wurde er auch von Gislason für die kommende Europameisterschaft nominiert, die sein erstes Großturnier mit der Nationalmannschaft sein wird.
Miro Schluroff, der im österreichischen Bregenz geboren wurde, begann bei der ATSV Habenhausen mit dem Handballspielen. 2017 wechselte der Rückraumspieler zum HC Bremen und war parallel mit einem Zweitspielrecht für Habenhausen und Zweitligist Wilhelmshavener HV ausgestattet. 2019 wechselte der Rechtshänder in die zweite Mannschaft der Füchse Berlin und ging nach einem halben Jahr bei GWD Minden 2022 zum VfL Gummersbach, wo er sich nach und nach zum Führungsspieler entwickelte.
Mit der Beach-Nationalmannschaft wurde Schluroff 2018 U18-Europameister. In der Halle gehörte er dem Kader der deutschen U-21-Nationalmannschaft an. Seit seiner ersten Nominierung für einen Lehrgang fanden wegen der Corona-Pandemie jedoch keine Länderspiele statt. Da auch die Weltmeisterschaft 2021 abgesagt wurde, blieb er ohne ein U-Länderspiel. Nun steht jedoch das Turnier-Debüt in der A-Nationalmannschaft an.