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Vize-Weltmeisterin Engel verlässt Frauenbundesliga

kicker

Nach Johanna Reichert und Csenge Kuczora (beide Thüringer HC) und Klara Schlegel (Tus Metzingen) wird auch Nina Engel zur kommenden Saison nach Rumänien wechseln. Wie schon Reichert läuft auch die Vize-Weltmeisterin dann künftig für den CS Gloria Bistrita auf. Mit 91 Toren ist die Linkshänderin aktuelle Toptorjägerin der 1. Handball-Bundesliga der Frauen.

"Ich habe mich dazu entschlossen, den Verein zum Ende der aktuellen Saison zu verlassen, um eine neue Herausforderung anzunehmen und die damit verbundenen Möglichkeiten zu nutzen. Diese Entscheidung ist mir nicht leichtgefallen, da ich mich dem Verein, dem Team, den Fans und allen anderen Menschen in meinem Umfeld sehr verbunden fühle", betont Engel in einer Vereinsmitteilung.

"Wir hätten Nina sehr gerne bei den Flames gehalten. Sie ist eine außergewöhnliche Spielerin mit hoher sportlicher Qualität und eine starke Persönlichkeit. Gleichzeitig verstehen und respektieren wir ihren Wunsch, sich international weiterzuentwickeln", lässt sich das Geschäftsführerduo Michael Geil und Romina Heßler in einer Vereinsmitteilung zitieren.

"Bereichert jede Mannschaft"

"Nina ist eine Spielerin, die mit ihrer Einstellung, ihrem Ehrgeiz und ihrer Qualität jede Mannschaft bereichert. Natürlich schmerzt ihr Abschied sehr, denn sie ist sportlich und menschlich enorm wichtig für unser Team", erklärt Flames-Trainerin Ilka Fickinger.

Ihr Talent deutete sich bereits früh an. Ihre ersten handballerischen Schritte machte Nina beim Hagener SV, keine fünf Kilometer von ihrem Heimatort Driftsethe ("einem kleinen süßen Dorf zwischen Bremen und Bremerhaven") entfernt.

Der erste Karriereschritt führte Nina nach Bremerhaven; als D-Jugendliche spielte sie dort in der C-Jugend. Zwei Jahre später folgte - zusammen mit ihrer Schwester - der Wechsel in den Bundesliga-Nachwuchs des SV Werder Bremen und über die Sport-Union Neckarsulm (2022-24) kam sie dann zu den Flames.