Im Trainingszentrum COS Cetniewo entwickelte sich ohne Zuschauer und TV-Übertragung ein ausgeglichenes Duell, in dem beide Trainer zahlreiche personelle und taktische Varianten testeten. Polen erwischte dank stabiler Defensive mit den Gebrüdern Gebala im Zentrum den besseren Start und setzte sich früh auf 7:3 ab, ließ Serbien jedoch wieder herankommen.
Nach mehreren Führungswechseln und einer kompletten Rotation auf polnischer Seite ging es mit einem leistungsgerechten 18:18 in die Halbzeitpause.
Strafwurf bringt Entscheidung
Auch nach dem Seitenwechsel blieb die Partie offen, wobei Serbien - angeführt von Kreisläufer Mijajlo Marsenic - meist knapp in Führung lag. Polen hielt konstant Anschluss und glich mehrfach aus, ehe Arkadiusz Moryto und Piotr Jedraszczyk die Gastgeber wieder in Front brachten. In einer spannenden Schlussphase stand es zwei Minuten vor dem Ende 31:31. Beim Stand von 32:32 erhielt Polen schließlich einen Siebenmeter.
Mikolaj Czaplinski verwandelte den Strafwurf zum umjubelten Siegtreffer. Für das Team von Trainer Gonzalez stand trotz des Erfolgs besonders die Erkenntnisgewinnung im Vordergrund. Das "Rückspiel" gegen Serbien findet am Sonntag statt, ehe für Polen am 16. Januar die Europameisterschaft 2026 beginnt.
Polen - Serbien 33:32 (18:18)
Polen: Walach, Skrzyniarz, Jastrzebski; Przytula 1, Jedraszczyk 3, Olejniczak 3, Pietrasik 4, Widomski 3, Moryto 4, Jarosiewicz, Marciniak 1, M. Gebala 1, Tomczak, Paterek, Dawydzik 2, Kaczor, Czaplinski 7, T. Gebala 4, Jankowski.
Serbien: Cupara, Trnavac, Milosavljev; Vorkapic 2, Jevtic, Borzas 2, Kojadinovic 3, N. Ilic 4, V. Ilic 1, Micic, Damjanovic, Kukic 3, Mitrovic 2, Tasic, Popovic, Dodic 4, Dukic 1, Pechmalbec 3, Marsenic 7.