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"War eine Wahnsinnskulisse": Hauf schwärmt von WM-Auftakt

kicker

handball-world: Hallo Frau Hauf, Sie sind gestern erfolgreich in die Heim-WM gestartet (32:25 gegen Island). Haben Sie mit einer Nacht Schlaf schon die ganzen Emotionen und Eindrücke verarbeiten können?Alexia Hauf: Ja, so ein bisschen. Es war schon ein überwältigendes Gefühl, sowohl das Einlaufen zum Aufwärmen als auch natürlich der richtige Einlauf und die Nationalhymne. Es war ein unfassbares Gefühl, vor der vollen Porsche Arena zu spielen. Ich denke, dass wir das dann auch mit ins Spiel nehmen können und das auch für die weiteren Spiele positiv sein wird.

Sie haben am Ende auch ein bisschen Spielzeit sammeln können. War das für Sie gut, um ins Turnier zu kommen?

Ja, definitiv. Man freut sich über jede Minute Spielzeit, die man bekommt. Gerade beim Eröffnungsspiel dann doch noch aufs Feld zu dürfen, war für mich schon ganz besonders. Und natürlich das Spiel auch noch mit einem Tor vor der Wahnsinnskulisse zu krönen. Ich denke, dass es für uns alle wichtig ist, Spielzeit zu bekommen. Von daher sind wir alle über jede Minute froh.

Ihr Co-Trainer Frederick Griesbach hat erwähnt, dass das Tempospiel gestern sehr gut funktioniert hat. Ist das etwas, was Sie vor dem Turnier nochmal speziell thematisiert haben?

Ja, wir haben das natürlich nochmal thematisiert in den EM-Quali-Spielen gegen Nordmazedonien und Belgien. Und das wollen wir natürlich auch in die nächsten Spiele mitnehmen. Ich denke, dass es uns auch auszeichnet. Das hat man gestern auch gesehen. Von daher ist es immer wichtig, das beizubehalten.

Sie haben mit Antje Döll die Kapitänin vor sich auf der Linksaußen-Position. Wie ist der Austausch untereinander? Gibt sie Ihnen ein paar Tipps?

Wir haben einen richtig guten Austausch. Wir sind da ein gutes Duo auf der Linksaußen-Position, es macht einfach unheimlich viel Spaß. Ich kann da von ihr noch viel mitnehmen, viel lernen. Und ja, das ist für mich natürlich auch enorm wichtig.

Morgen wartet mit Uruguay eine große Unbekannte. Haben Sie gestern beim Spiel etwas zugeschaut?

Ja, wir haben so ein bisschen das Spiel Serbien-Uruguay verfolgt, so wie es ging. Wir gucken aber hauptsächlich auf uns. Ich denke mal, das ist das Wichtigste auch bei dem Spiel, dass wir einfach unsere Sachen gut machen. Vor allem gilt es wieder das Tempospiel zu forcieren, um das immer weiterzuentwickeln und uns dann auch Selbstsicherheit für die nächsten Spiele zu holen.

Wie schwer sind solche Spiele, denn man will sich ja möglichst nicht verunsichern lassen?

Ja, genau. Es ist natürlich nicht das übliche Spiel, was wir so gegen europäische Mannschaften kennen. Aber das macht es irgendwie auch interessant und es macht Spaß, da einfach mal auf andere Nationen zu treffen. Und da wollen wir einfach auf unser Spiel gucken und unsere Aufgaben gut machen.

Das Interview führte Sebastian Mühlenhof

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