Fehlercode: %{errorCode}

Djokovic tritt aus selbstgegründeter Spielergewerkschaft PTPA aus

kicker

Die Spielergewerkschaft PTPA kann nicht mehr auf die Stimme von Novak Djokovic zählen. Der Grand-Slam-Rekordhalter teilte am Sonntagabend über seine Kanäle mit, dass er sich nach reiflicher Überlegung dazu entschlossen habe, die PTPA zu verlassen.

"Dieser Entscheidung sind anhaltende Bedenken hinsichtlich Transparenz, Führung und der Art und Weise, wie meine Stimme und mein Bild dargestellt wurden, geschuldet", schrieb Djokovic, der die Gewerkschaft gemeinsam mit dem Kanadier Vasek Pospisil 2021 gegründet hatte. Er saß bis zuletzt im Exekutivkomitee der PTPA.

Im vergangenen März hatte die stets angriffslustige Gewerkschaft ein weiteres Mal für Schlagzeilen gesorgt, als sie schwere Vorwürfe gegen die führenden Tennis-Organisationen erhoben und weltweit rechtliche Schritte initiiert hatte. Die PTPA hatte den Profi-Organisationen ATP und WTA sowie dem Weltverband ITF in einer Mitteilung vorgeworfen, ein "Kartell" sowie ein "korruptes, illegales und missbräuchliches System" zu bilden. Selbst Djokovic räumte damals ein, dass er "manche Formulierung in der Anklage sehr scharf" finde.

"Ich bin stolz auf die Vision, die Vasek und ich bei der Gründung der PTPA teilten: den Spielern eine stärkere, unabhängige Stimme zu geben", schrieb Djokovic nun: "Doch es ist deutlich geworden, dass meine Werte und meine Herangehensweise nicht mehr mit der aktuellen Ausrichtung der Organisation übereinstimmen."