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Gauff ist Endstation, aber Lys rückt in die Top 50 vor

kicker

Bei ihrem ersten Viertelfinal-Einzug bei einem WTA-1000-Event - der zweithöchsten Turnierkategorie hinter den vier Grand Slams - musste sich Eva Lys in Peking Gauff mit 3:6 und 4:6 geschlagen geben. Aufgrund einer starken Leistung gegen die US-Amerikanerin und einem insgesamt überzeugenden Turnierverlauf - in der dritten Runde hatte die Hamburgerin überraschend die frühere Wimbledonsiegerin Jelena Rybakina aus Kasachstan aus dem Turnier gekegelt - konnte Lys den Court erhobenen Hauptes verlassen.

Break-Festival in Satz eins

Denn die 23-Jährige bot Gauff, Nummer 2 der Setzliste, in beiden Sätzen durchaus die Stirn. Ein erster Service-Verlust der Deutschen zum 1:3 leitete ein Break-Festival ein, einmal mehr durchbrach Gauff den Aufschlag der mutig und druckvoll auftretenden Lys, die den ersten Durchgang schließlich mit 3:6 abgeben musste.

Lys rückt erstmals unter die Top 50

Im zweiten Satz sicherte sich Gauff im stark umkämpften fünften Spiel den Aufschlag von Lys, die aber dagegenhielt und prompt konterte. In den entscheidenden Momenten war die Weltranglisten-Zweite aus den USA dann aber doch präsenter: Ein erneutes Break zum 4:3 sollte die Vorentscheidung bedeuten - Lys konnte nicht mehr kontern, nach 1:28 verwandelte Gauff ihren ersten Matchball zum 6:4 und trifft im Halbfinale nun auf die Siegerin des Duells zwischen Jasmine Paolini und Amanda Anisimova.

Für Lys war das Turnier in Peking dennoch eine Erfolgsstory. In der Weltrangliste wird sich Lys durch ihre starken Auftritte in der chinesischen Hauptstadt erstmals in ihrer Karriere unter die Top 50 verbessern.