Die Helvetic Mercenaries setzen das erste Zeichen für die kommende ELF-Saison: Mit den ersten Rückkehrern und einem Neuzugang aus den USA stärkt das Franchise seinen Kader und unterstreicht die eigenen Ambitionen, im europäischen Spitzenfeld anzugreifen.
Die Mercenaries haben den Vertrag mit Osteen Diacoumidis verlängert. "Ich kehre zurück, weil es sich vom ersten Spiel an wie ein Zuhause angefühlt hat. Und das beste Gefühl ist, vor den Schweizer Heimfans in der höchsten europäischen Liga zu spielen", erklärte der Defensive Back in einer Mitteilung des Teams.
Dabei dürfte der Schweizer sich aber steigern wollen, denn in der vergangenen Spielzeit kam er in fünf Partien nur auf einen einzigen Tackle.
Mercaneries mit zwei US-Amerikanern in der Offensive
Gute News gibt es auch in der Offense: Kobe Miranda, bekannt für seine Physis, seine Präsenz und seine Big-Play-Qualitäten, hält dem Team ebenfalls seine Treue. Mit seiner Athletik und Erfahrung soll er eine zentrale Rolle einnehmen, um das Passspiel gefährlicher zu gestalten. In der vergangenen Saison kam er erst im Laufe der Runde neu zu den Mercenaries. Bei seinen fünf Einsätzen kam er auf 23 Catches für 76 Yards und einen Touchdown.
Darüber hinaus präsentiert das Franchise seinen ersten Transfer: Mit Bryce Harper kommt einer der dominantesten Dual-Threat-Running Backs der Alberta Football League in die Schweiz. Mit den Calgary Gators gewann er je zwei Meisterschaften und Final-MVP-Titel sowie drei MVP-Titel. In der vergangenen Runde kam er auf über 3000 Total Yards in nur 16 Spielen.
"Ich habe mich für die Mercenaries und die Schweiz entschieden, weil ich hier eine Organisation sehe, die bereit ist, auf höchstem Niveau zu spielen. Exzellenz und Professionalität sind mir wichtig - und dieses Team hat das Potenzial, etwas Großes zu erreichen. Ich bin bereit, meinen Teil dazu beizutragen", begründet er seinen Wechsel.
Der Klub, der in der kommenden Saison einiges anders machen will, erhofft sich von den Verpflichtungen einiges. "Mit Diacoumidis, Miranda und Harper formt sich ein Kern, der auf und neben dem Feld Führungsqualitäten und Energie mitbringt. Gemeinsam sollen sie den Weg ebnen, um 2026 nicht nur konkurrenzfähig zu sein, sondern um den nächsten Schritt in Richtung europäische Spitze zu machen", heißt es in der Mitteilung.