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Hoosiers schreiben Playoff-Geschichte: Alabama mit Negativrekord

kicker

Indiana hat im Rose Bowl nicht nur ein Spiel gewonnen, sondern eine Grenze verschoben. Mit dem 38:3 gegen Alabama sind die Hoosiers das erste Team im neuen 12-Team-College-Football-Playoff-Format, das nach einem First-Round-Bye ein Viertelfinale für sich entscheidet - und sie tun es auf dominante Art. Was folgte, war weniger eine klassische Analyse des Spielverlaufs als vielmehr eine Standortbestimmung für zwei Programme an sehr unterschiedlichen Punkten ihrer Entwicklung. Bis zu diesem Abend hatten alle Teams mit Freilos in der ersten Runde ihre anschließenden Partien verloren - sieben aus sieben, darunter auch Ohio State gegen Miami. Indiana beendete diese Serie und setzte damit ein klares Signal weit über das Ergebnis hinaus.

Indiana: Selbstverständnis statt Überraschung

Für Indiana Hoosiers fühlte sich dieser Sieg nicht wie ein Ausrutscher an, sondern wie die logische Konsequenz eines jahrelangen Umbaus. Head Coach Curt Cignetti sprach nach dem Spiel von einer Geschichte, "die ein verdammt guter Film wäre" und meinte damit den Weg von einem der historisch schwächsten Programme der FBS zur aktuellen Nummer eins des Landes.

Cignetti widersprach entschieden der Idee, der Moment könne "zu groß" gewesen sein: "Warum sollte der Moment zu groß sein - nur weil unser Name Indiana ist?" Sein Team habe Erfahrung, Führung und Charakter. Genau das zeigte sich im Rose Bowl. Indiana blieb ruhig nach einem holprigen Start, übernahm früh die Kontrolle und spielte anschließend kompromisslos sein System. Heisman-Trophy-Gewinner Quarterback Fernando Mendoza führte die Offense effizient, die Defense ließ Alabama über weite Strecken kaum Luft zum Atmen. Für die Hoosiers war es kein Märchenmoment - sondern ein Statement.

Alabama: Ernüchterung und Selbstkritik

Auf der Gegenseite stand ein Alabama Crimson Tide, das eine historische Niederlage verarbeiten musste. Die 35-Punkte-Pleite ist die deutlichste Postseason-Niederlage der Programmgeschichte. Head Coach Kalen DeBoer sprach von einer "feinen Linie" zwischen dem aktuellen Stand und der angestrebten Größe. "Es fühlt sich jetzt nicht so an, aber es ist nur eine schmale Grenze zwischen hier und ganz oben," sagte DeBoer. "Man muss die Arbeit investieren, konstant und diszipliniert sein - dann fängt man wieder von vorne an."

DeBoer zollte Indiana offen Respekt, hob die Effizienz, die Third-Down-Conversions und die physische Spielweise hervor. Auch Wide Receiver Germie Bernard nahm die Spieler in die Pflicht: "Der Gameplan war da, aber wir haben ihn nicht umgesetzt. Indiana hat unsere Fehler gnadenlos bestraft." Die Niederlage wirkt wie ein Einschnitt für Alabama - weniger wegen des Ergebnisses selbst als wegen der Klarheit, mit der Indiana die Rollen verteilte.

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