Erfahrener Erfolgscoach für Michigan
Whittingham kommt mit einer außergewöhnlichen Vita nach Ann Arbor. In 21 Spielzeiten als Head Coach der Utah Utes führte er das Programm zu einer Bilanz von 177-88 Siegen. In seiner Karriere kommt er auf eine Winning Percentage von knapp 67 Prozent. Der Höhepunkt seiner Zeit in Utah war die perfekte 13-0-Saison im Jahr 2008.
Mit dieser Erfolgsbilanz gilt Whittingham bereits jetzt als zukünftiger Kandidat für die College Football Hall of Fame. Anfang des Monats hatte Utah offiziell bekannt gegeben, dass Whittingham das Programm verlassen werde.
Kein Ruhestand, sondern nächster Schritt
Whittingham machte früh klar, dass sein Abschied aus Utah kein Karriereende bedeutete. In öffentlichen Aussagen scherzte er, er würde "ins Transfer Portal gehen". Die Formulierung seines Abgangs sowie seine eigenen Kommentare ließen bereits vermuten, dass er zeitnah eine neue Head-Coach-Position übernehmen könnte.
Diese Spekulationen bestätigen sich nun mit dem Wechsel nach Michigan.
Michigan reagiert auf Turbulenzen
Die Wolverines waren nach der Entlassung von Sherrone Moore dringend auf der Suche nach Stabilität. Moore wurde am 10. Dezember entlassen, nachdem glaubhafte Hinweise auf eine unangemessene Beziehung zu einer Mitarbeiterin aufgetaucht waren. In der Folge wurde er festgenommen und später wegen Hausfriedensbruchs sowie weiterer Vergehen angeklagt.
Mit der Verpflichtung Whittinghams setzt Michigan nun bewusst auf Erfahrung, Autorität und sportliche Glaubwürdigkeit, um das Programm nach einer Phase großer Unruhe neu auszurichten.
Der Fünfjahresvertrag unterstreicht den Anspruch der Wolverines, kurzfristig wieder sportliche Stabilität zu erreichen und gleichzeitig langfristig konkurrenzfähig zu bleiben. Whittingham übernimmt eines der traditionsreichsten Programme des College Footballs - mit der klaren Aufgabe, Ruhe, Struktur und Erfolg zurück nach Michigan zu bringen.
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