Während die College-Football-Saison in ihre heiße Phase geht, stehen andernorts wichtige Personalfragen an. So steht schon jetzt klar, dass 26 Universitäten mit einem neuen Head Coach 2026 an den Start gehen werden.
Unklar ist derweil noch, wie es mit Marcus Freeman weitergeht. Um den Cheftrainer von Notre Dame, der mit seinem Team überraschenderweise nicht in die Playoffs eingezogen ist, ranken sich einige Gerüchte. "Jeder hat seine Augen auf Marcus gerichtet", erklärte Sportdirektor Pete Bevacqua gegenüber ESPN. "Colleges haben ihm im Auge, die NFL hat ihm im Auge. Ich wette, dass auch Hollywood ihn im Auge hat."
Wirklich verwunderlich ist das hohe Interesse an Freeman derweil nicht. "Er ist der absolut beste Trainer für Notre Dame, besser gesagt einer der besten College-Coaches des Landes", lobte Bevacqua.
Notre Dame will Freeman Top-Gehalt zahlen
Daher will er auch alles unternehmen, um den bis 2030 laufenden Vertrag des Trainers zu verlängern. Im Dezember hatte er diesen erst verlängert, über das genaue Gehalt machten die Fighting Irish keine Angaben. Dennoch will man Freeman das Gefühl der Wertschätzung vermitteln.
"Ich kann mit hundertprozentiger Sicherheit sagen, dass er es spürt, und Notre Dame ist sich völlig einig darüber, wie wichtig College Football für Notre Dame ist", erklärte Bevacqua. "Ich stelle daher sicher, dass er weiß, dass er dort sein wird, wo er hingehört, und das ist ganz, ganz oben in der Rangliste der College-Football-Trainer, wenn es um die jährliche Vergütung geht."
Ob das reichen wird, um Freeman, der seit 2021 Head Coach in Notre Dame ist, vom Verbleib zu überzeugen, wird sich zeigen. Derzeit suchen in der NFL mit den Tennessee Titans und New York Giants zwei Teams einen neuen Cheftrainer, weitere könnten nach Saisonende dazukommen.