Früher Vorteil, wenig Ertrag
Oregon begann druckvoll und bewegte den Ball im ersten Viertel deutlich besser als Texas Tech. Quarterback Dante Moore traf fünf seiner ersten sechs Pässe, ehe Defensive End David Bailey mit einem Sack für Raumverlust sorgte. Dennoch brachte Atticus Sappington die Ducks mit einem 50-Yard-Field-Goal früh in Führung.
Texas Tech hatte offensiv große Probleme. Zwei schnelle Three-and-Outs sorgten dafür, dass Oregon früh eine massive Überlegenheit bei Ballbesitz und Feldposition aufbaute. Nach dem ersten Viertel lag die Time of Possession bei 12:05 Minuten für Oregon gegenüber nur 2:55 Minuten für die Red Raiders.
Vierte Versuche prägen die erste Halbzeit
Beide Defensivreihen bestimmten das Spiel. Oregon agierte aggressiv, scheiterte jedoch mehrfach bei vierten Versuchen - darunter ein Fourth-and-Goal an der Zwei-Yard-Linie, den Texas Techs Defense entschlossen stoppte. Zuvor hatten die Ducks mit einem spektakulären Fake Punt nahe der Mittellinie für Aufsehen gesorgt, konnten den Drive jedoch nicht mit Punkten abschließen.
Kurz darauf profitierte Oregon von einem Fumble der Red Raiders, musste sich nach einem kurzen Drive aber erneut mit einem Field Goal begnügen. Zur Pause stand es 6:0, obwohl Oregon statistisch klar überlegen war: 198 zu 88 Yards, 11 zu 3 First Downs und fast dreifache Ballbesitzzeit.
Defensive Big Plays bringen die Wende
Nach der Pause änderte sich am Spielbild zunächst wenig, bis Oregons Defense erneut zuschlug. Matayo Uiagaleleierzielte einen Sack-Fumble gegen Texas-Tech-Quarterback Behren Morton und sicherte den Ball selbst tief in der gegnerischen Red Zone. Wenige Spielzüge später verwandelte Jordon Davison den Ballbesitz mit einem sechs Yards langen Touchdown-Lauf - die erste und einzige Endzone-Aktion des Spiels.
Texas Tech sah sich plötzlich mit einem 13-Punkte-Rückstand konfrontiert - dem höchsten der gesamten Saison.
Verpasste Chancen der Red Raiders
Die Ducks nutzten die Uhr konsequent. Ein zehn Spielzüge langer Drive über 55 Yards endete in einem 43-Yard-Field-Goal von Sappington und stellte auf 16:0. Für Texas Tech wurde Zeit nun zum entscheidenden Gegner.
Den Schlusspunkt setzte schließlich Oregons Defense: Bei einem weiteren Fourth-Down-Versuch sackte sie Morton zum dritten Mal in diesem Spiel und zwang die Red Raiders erneut zum Turnover on Downs - null Yards Raumgewinn in vier Plays in einem Moment, in dem ein Touchdown zwingend notwendig gewesen wäre.
Mit wenigen Sekunden auf der Uhr stellte Oregon den Endstand her, Davison läuft aus einem Yard in die Endzone und sorgte für das 23:0.
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