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Nur 3 Punkte! Harbaugh verweigert Bekenntnis zu Chargers-OC Roman

kicker

Die Los Angeles Chargers sind erneut in den Playoffs gescheitert - und wie. Beim 3:16 gegen die New England Patriots in der Wild Card Round kam die Offense zu keinem Zeitpunkt des Spiels in Schwung. Gerade einmal 207 Total Yards und mageren 1 von 10 verwandelten Third Downs standen am Ende zu Buche - eine katastrophale Vorstellung. Es ist bereits die vierte Playoff-Niederlage in Folge für das Franchise - damit ist der Negativrekord der Teamgeschichte eingestellt.

Romans desaströse Playoff-Bilanz

Besonders im Fokus der Kritik steht Offensive Coordinator Greg Roman. Die drei Punkte gegen New England waren die wenigsten in einem Playoff-Spiel seit die Baltimore Ravens 2020 ebenfalls nur drei Punkte erzielten (3:17 gegen die Buffalo Bills) - damals ebenfalls unter Romans Playcalling.

In fünf Playoff-Spielen mit Bills, Ravens und Chargers weist Roman nun eine erschreckende 1-5-Bilanz auf. In keinem dieser sechs Spiele erzielte eine seiner Offenses dabei mehr als 20 Punkte. Selbst mit Quarterback-Stars wie Justin Herbert und Lamar Jackson produzierte Romans Offense in fünf dieser sechs Partien zweimal drei Punkte, zweimal zwölf Punkte und einmal 20 Punkte.

Harbaugh vermeidet klares Bekenntnis

Nach dem Spiel wurde Head Coach Jim Harbaugh gefragt, ob Roman der richtige Play-Caller für die Zukunft sei. Seine Antwort war vielsagend: "Im Moment habe ich darauf keine Antwort. Wir werden uns das ansehen - uns alles ansehen. Es liegt wirklich an mir, dass wir heute Abend nicht unser Bestes gezeigt haben. Ich habe keine Antworten. Ich wünschte, ich hätte sie. Wir werden hart arbeiten. Es wird ein Neuanfang".

Als Harbaugh eine weitere Chance bekam, Roman zu unterstützen, wiederholte er: "Ich habe diese Antwort jetzt nicht. (...) Wir waren als Team nicht gut genug".

Dass der normalerweise loyale und motivierende Harbaugh seinen Coordinator nicht einmal oberflächlich in Schutz nahm, ist bemerkenswert. Roman hatte in Harbaughs erster NFL-Zeit bei den San Francisco 49ers noch Erfolg, doch seitdem gleichen seine Playoff-Auftritte einem Alptraum. Auch wenn Verletzungen in der Offensive Line eine Rolle spielten, richtet sich der Finger der Schuld zunehmend auf den Coordinator, dessen Offenses in entscheidenden Momenten immer wieder zusammenbrechen.

Herbert übernimmt Verantwortung

Quarterback Justin Herbert, der sechsmal gesackt wurde, nahm die Kritik derweil auf sich: "Ich habe nicht gut genug gespielt und keine Plays gemacht. Als es am wichtigsten war, haben wir keine Punkte erzielt".

Doch die Kritik an Romans Playcalling, das zu selten einfache Spielzüge kreierte, um den Druck von Herbert zu nehmen, bleibt bestehen. In den kommenden Tagen wird sich zeigen, ob Harbaugh Roman den Rücken stärkt oder ob die Chargers einen neuen Weg bei ihrem Play-Caller einschlagen.

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