Der spektakulärste Moment beim 111:103-Erfolg der Lakers gegen die New Orleans Pelicans war ein wilder Dreier von Luka Doncic bei fast abgelaufener Wurfuhr. Ein Wurf aus der Bewegung, klarer Notwurf und dennoch sauber versenkt. Doch für Headcoach JJ Redick lag der eigentliche Wert des Abends weniger im Highlight als in Doncics Haltung.
Redick betonte nach der Partie, wie selbstkritisch der 26-Jährige mit sich umgehe. Obwohl Doncic 30 Punkte und 10 Assists bei 50 Prozent Trefferquote auflegte, habe er das Gefühl gehabt, noch besser spielen zu können. "Er ist immer hart zu sich selbst und übernimmt Verantwortung. Das ist einfach, wie er drauf ist", erklärte Redick.
LeBron: Team muss sich um Doncic herum organisieren
Auch LeBron James nutzte die Partie, um offene Fragen zur Rollenverteilung bei den Lakers zu beantworten. Angesichts mehrerer ballstarker Akteure hatte es in dieser Saison immer wieder Diskussionen über die offensive Balance gegeben. Für James ist die Sache klar: "Luka muss sein Spiel nicht anpassen. Er ist unser Franchise-Spieler, also ist es an uns, unser Spiel um ihn herum zu bauen."
James hob Doncics Qualitäten als Pick-and-Roll-Spieler und Shotmaker hervor und machte deutlich, dass defensive Aufmerksamkeit auf den Slowenen den Mitspielern Räume eröffne. Für ihn persönlich sei eine Anpassung kein Problem: "Es ist kein Thema für mich, andere Dinge zu machen."
Luka bestätigt diese Rolle aktuell mit konstanten Leistungen. Gegen New Orleans stand er 37 Minuten auf dem Feld, traf 11 von 22 Würfen, sammelte zudem zwei Steals und einen Block. In der laufenden Saison kommt er auf 33,5 Punkte, 8,7 Assists und 7,9 Rebounds im Schnitt, ligaweiter Bestwert in der Punkteausbeute.
Lektion oder Eigentor? Mosley lässt Magic-Starter im Schlussviertel draußen
Trotz 30 Punkten: Deshalb nahmen die Spurs Wembanyama spät vom Feld