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Yakin sieht die Eishockey-Nationalmannschaft als Vorbild

kicker

Der Blick hat die beiden Nationaltrainer Patrick Fischer und Murat Yakin zum Doppelinterview getroffen. Dabei ist die Sprache auf die jüngsten Erfolge der Hockey-Nationalmannschaft gekommen. Diese hat Yakin natürlich auch registriert: "Wir sind brutal unter Druck (lacht). Wir nehmen sie zum Vorbild. Es ist kein Zufall! Da steckt sehr viel Leidenschaft und Arbeit dahinter. Pat kann mit Top-Spielern arbeiten, die wollen. Mir fällt auf, wie sehr das Miteinander gelebt wird."

„Fussball ist eine globale Sportart. Jeder ist mit dem Ball aufgewachsen, Schlittschuh laufen können die wenigsten.“ (Fischer über die Unterschiede zwischen Fussball und Eishockey)

Fischer sieht aber auch grosse Unterschiede zwischen dem Eishockey und dem Fussball. Fussball sei eine Weltsportart, daher könne er sich besser zurückziehen als sein Pendant: "Fussball ist eine globale Sportart. Jeder ist mit dem Ball aufgewachsen, Schlittschuh laufen können die wenigsten. Mich kennen nicht alle, mich hat nie jemand angepöbelt: Fischi, du Schlauch, zieh mal endlich ab! Ich kann mich im Luzerner Hinterland gut abgrenzen. Muri ist da in einer anderen Sphäre." Yakin sieht darin für sich selbst kein Problem. Er sei an einem grossen Tisch aufgewachsen, an dem man Münder habe stopfen müssen. Jetzt sei der Tisch halt noch etwas grösser geworden, das erfülle ihn mit Stolz.

Fischer hat das Ziel des Weltmeisters aus einer Emotion heraus gegeben

Patrick Fischer möchte mit der Schweiz Weltmeister werden. Dieses Ziel geistert schon lange herum und wurde überhaupt erst aus einer Emotion heraus geboren, wie der scheidende Nationaltrainer bekannt gibt: "In Wirklichkeit war es eine Emotion. Wir standen 2013 per Zufall im Final. Nach dem Spiel waren alle zu Tode betrübt. Da sagte ich zum Team: Eines Tages werden wir wieder da sein. Der Glaube war da, noch einen nächsten Schritt zu gehen. Und nach Silber kommt nun mal Gold."

Fussballnationaltrainer Yakin spricht im Interview zudem über seine wichtigste und schwierigste Aufgabe als Nati-Trainer: "Es geht um die Art und Weise, wie man die Rollenverteilung vermittelt. Wir haben 23 Spieler, aber ich kann nur elf Spieler einsetzen. Ich muss nach dem Spiel vielen Spielern erklären, weshalb ich sie nicht bringen konnte. Das ist mit etwas vom Schwierigsten im Fussball." Da brauche es viel Transparenz.