Fehlercode: %{errorCode}

Afrika-Cup 2025: Modus, Favoriten, Übertragung

kicker

Was ist der Afrika-Cup?

Der Afrika-Cup ist die Afrika-Meisterschaft im Fußball. Das Turnier ähnelt der Europameisterschaft, wird aber nicht alle vier, sondern alle zwei Jahre ausgespielt. Seit 2013 wurde eigentlich immer in den ungeraden Jahren gespielt, damit der Cup nicht mit der Welt- oder Europameisterschaft in ein Jahr fällt. Der vergangene Afrika-Cup verschob sich aber ins Jahr 2024, jetzt wird wieder in einem ungeraden Jahr gestartet. Das Turnier erstreckt sich aber bis in den Januar 2026. Einige Spieler müssen somit innerhalb weniger Monate den Cup und die Weltmeisterschaft spielen.

Wo und wann findet der Afrika-Cup statt?

Ursprünglich war Guinea als Ausrichter für das Turnier vorgesehen, der afrikanische Fußballverband Confédération Africaine de Football (CAF) entzog dem Land die Ausrichtung jedoch aufgrund fehlender Infrastruktur. Zudem sollte der Afrika-Cup zunächst im Sommer 2025 über die Bühne gehen, wegen einer drohenden Kollision mit der XXL-Klub-WM wurde er aber um ein halbes Jahr nach hinten verlegt.

Nun trägt das nordafrikanische Land Marokko den Afrika-Cup 2025 aus. Das Turnier wird am 21. Dezember um 20 Uhr MEZ zwischen Marokko und den Komoren im Prince Moulay Abdellah Stadium in Rabat eröffnet. Den Titel kann dann eine afrikanische Nation vier Wochen später feiern, das Finale findet am 18. Januar ebenfalls in der marokkanischen Hauptstadt statt.

Wie ist der Modus beim Afrika-Cup?

Seit 2019 nehmen insgesamt 24 Teams am Turnier teil, so auch 2025. Die Gruppenphase findet mit sechs Gruppen à vier Mannschaften statt, im Anschluss kommen jeweils die beiden erstplatzierten Teams pro Gruppe sowie die vier besten Drittplatzierten ins Achtelfinale.

Die vier besten Gruppendritten spielen im Achtelfinale gegen die Ersten der Gruppen A-D. Der Gruppenerste der Gruppe E spielt gegen den Gruppenzweiten der Gruppe D und der Gruppenerste der Gruppe F gegen den Gruppenzweiten der Gruppe E. Die Gruppenzweiten der Gruppen A und C sowie B und F spielen jeweils gegeneinander. Insgesamt gibt es beim Turnier in Marokko 52 Partien.

Wie ist die Gruppeneinteilung?

Die Auslosung hat folgende Gruppen ergeben:

Gruppe A: Komoren, Mali, Marokko, Sambia

Gruppe B: Ägypten, Angola, Simbabwe, Südafrika

Gruppe C: Nigeria, Tansania, Tunesien, Uganda

Gruppe D: Benin, Botsuana, DR Kongo, Senegal

Gruppe E: Algerien, Äquatorialguinea, Burkina Faso, Sudan

Gruppe F: Elfenbeinküste, Gabun, Kamerun, Mosambik

Welche Nationen haben die besten Titelchancen?

Wie auch in den vergangenen Jahren, in denen keine Nation einen Titel verteidigen konnte, ist das Favoritenfeld beim Afrika-Cup relativ breit aufgestellt. Zum Favoritenkreis zählen bei der diesjährigen Ausgabe unter anderem die Elfenbeinküste, Algerien, Nigeria oder Senegal. Aber auch Ägypten um Liverpool-Star Mohamed Salah und Ex-Frankfurt-Stürmer Omar Marmoush dürfte sich Titelchancen ausrechnen. Ganz vorne bei den Buchmachern liegt aber Gastgeber Marokko, der zuletzt 1976 triumphierte.

Hier geht's zur Übersicht über alle Gewinner seit 1957.

Wer überträgt den Afrika-Cup?

Die afrikanische Kontinental-Meisterschaft kann bei Sportdigital Fußball verfolgt werden. Die Übertragungen des Streaming-Anbieters sind zudem auch über DAZN aufrufbar.

Welche Bundesliga-Spieler könnten ihren Vereinen fehlen?

Beim letzten Spiel vor Weihnachten sind die nominierten Spieler bereits größtenteils bei ihren Nationalmannschaften. Die Bundesliga startet dann nach der Winterpause am 9. Januar mit dem 16. Spieltag, dann steht die heiße Phase des Afrika-Cups an. Sollte die Nation eines Spielers bis ins Finale kommen, steht er seinem Bundesliga-Klub erst ab dem 19. Spieltag wieder zur Verfügung. Folgende Spieler von deutschen Vereinen sind nominiert und könnten ihren Klubs eine Weile fehlen:

Algerien: Mohamed Amoura (VfL Wolfsburg) Ramy Bensebaini (Borussia Dortmund), Fares Chaibi (Eintracht Frankfurt), Ibrahim Maza (Bayer 04 Leverkusen)

Burkina Faso: Cyriaque Irié (SC Freiburg), Edmond Tapsoba (Bayer 04 Leverkusen)

Elfenbeinküste: Yan Diomande (RB Leipzig), Bazoumana Toure (TSG Hoffenheim)

Kamerun: Christian Kofane (Bayer 04 Leverkusen)

DR Kongo: Samuel Essende (FC Augsburg)

Mali: Amadou Haidara (RB Leipzig), Ibrahima Sissoko (VfL Bochum)

Mosambik: Stanley Ratifo (BSG Chemie Leipzig)

Marokko: Eliesse Ben Seghir (Bayer 04 Leverkusen), Bilal El Khannouss (VfB Stuttgart)

Sambia: Lubambo Musonda (1. FC Magdeburg)

Senegal: Nicolas Jackson (FC Bayern München)

Simbabwe: Jonah Fabisch (Erzgebirge Aue)

Tunesien: Ellyes Skhiri (Eintracht Frankfurt), Ismaël Gharbi (FC Augsburg), Elias Saad (FC Augsburg)