Dabei handelt es sich nach kicker-Informationen um RB Salzburg. Das Interesse der TSG Hoffenheim an Mirza Catovic, der beim VfB Stuttgart noch bis 2028 vertraglich gebunden ist, war bereits in den vergangenen Tagen medial durchgesichert. Nun gesellt sich mit den Österreichern ein weiterer, potenzieller neuer Klub für das Mittelfeldtalent hinzu. Während es zwischen dem VfB und der TSG bereits Austausch zu der Personalie gegeben hat, halten sich die Salzburger allerdings noch zurück mit konkretem Werben.
Timing spielt eine große Rolle in der Personalie
Catovic gehört zu den prägenden Figuren im Drittliga-Team der Schwaben. In der laufenden Spielzeit kam er 15-mal zum Einsatz, schon in der vergangenen Saison überzeugte er im Unterbau als damals 17-Jähriger. Insofern ist es nachvollziehbar, dass diverse Vereine auf den mittlerweile 18-Jährigen aufmerksam geworden sind. Und mit dem neuen Sportgeschäftsführer Marcus Mann, der zum Jahresauftakt von Hannover 96 kam, haben die Salzburger einen Manager, der den deutschen Markt bestens kennt.
Bei der Personalie spielt das Timing eine große Rolle. Catovic genießt zwar höchste Wertschätzung intern, fiel im Trainingslager der Profis im Sommer 2025 in Rottach-Egern, zu dem er von Cheftrainer Sebastian Hoeneß eingeladen wurde, positiv auf. Zwar wurde er zuletzt im Test gegen den FC Luzern (3:2) eingewechselt, doch in den Bundesliga-Kader schaffte es der Serbe kein einziges Mal. Was angesichts der Darbietungen von Angelo Stiller, Chema, Atakan Karazor und Nikolas Nartey allerdings auch nachvollziehbar ist, der VfB ist schlicht zu gut besetzt im zentralen Mittelfeld. Dass sich die Stuttgarter mit Hoffenheims Grischa Prömel um einen Positionskonkurrenten bemühen, erhöht die Wahrscheinlichkeit auf Bundesligaeinsätze für den Youngster in der kommenden Saison nicht unbedingt.
VfB will eigentlich nicht verkaufen, aber ...
Nichtsdestotrotz will man Catovic nicht abgeben in Bad Cannstatt. Man darf nun gespannt sein, wie sich die Gemengelage entwickelt. Sehr wahrscheinlich scheint ein Transfer aktuell nicht. Zumal es nach kicker-Informationen keine Ausstiegsklausel gibt, der VfB also mit einem "Nein" hinter den Kulissen eigentlich für klare Verhältnisse sorgen kann.
Vor allem ein Szenario, dass Catovic im eigenen Klub nicht die Chance bekommt, doch in der Nachbarschaft in Hoffenheim durchstartet, wäre für die Stuttgarter suboptimal, da man dem 1,90-Meter-Mann auf Sicht den Sprung in die Bundesliga zutraut. Nur geht es eben im Übergangsbereich auch um konkrete Perspektiven. Und: Konstrukte wie ein Transfer mit einer Beteiligung im Weiterverkaufsfall oder gar einer Rückkaufoption sind allerdings heutzutage gang und gäbe im Profifußball. In Salzburg jedenfalls schaut man genau darauf, wie sich die Thematik zwischen den Klubs entwickelt.