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Bittere Nachricht: Für Karlsruhes Beifus ist die Saison gelaufen

kicker

Wie der Karlsruher SC am Donnerstag mitteilte, hat sich Marcel Beifus am Mittwoch in der ersten Einheit des Trainingslagers des Zweitligisten in Estepona (Spanien) einen Knorpelschaden im rechten Knie zugezogen. Wegen der Verletzung muss sich der 23-Jährige nun "zeitnah" einem operativen Eingriff unterziehen und wird in dieser Saison nicht mehr auf den Platz zurückkehren.

"Wir wünschen Marcel gute Besserung und dass er vollständig genesen zurückkommt", sagte Karlsruhes Sportgeschäftsführer Mario Eggimann. Beifus spielt seit Sommer 2023 für den KSC und hat sich im linken defensiven Zentrum etabliert. In der Vorrunde kam er auf 14 Ligaeinsätze, nach dem 6. Spieltag zumeist in der Startelf. Insgesamt absolvierte er in den vergangenen zweieinhalb Jahren für den KSC 66 Zweitligapartien.

Beifus hatte sich die Verletzung zugezogen, als er einen Schuss von Angreifer Eymen Laghrissi blocken wollte und sich dabei das Knie verdrehte. Noch am Mittwochabend trat er die Rückreise nach Deutschland an.

Youngster Scholl soll Lücke schließen - Oder legt der KSC personell nach?

Zunächst wird der KSC die entstandene Lücke im Defensivverbund intern auffangen. "In unserem Kader haben wir mit Paul Scholl einen jungen Spieler, der bereits beim Spiel in Bochum gezeigt hat, dass er diese Rolle einnehmen kann", sagte Eggimann.

Allerdings ist Scholl erst 19 Jahre alt und verfügt gerade einmal über die Erfahrung von fünf Einsätzen in der 2. Bundesliga. Ob das Abwehrtalent die durch den Ausfall von Beifus entstandene Lücke bei den seit sechs Ligaspielen sieglosen Badenern wird schließen können, ist fraglich. Gut möglich, dass Coach Christian Eichner für die Rückrunde eine personelle Alternative bekommt: " Gleichzeitig ist es unsere Aufgabe, die Gesamtsituation im Blick zu behalten", kündigte Eggimann an.

Nach einem guten Start in die Saison geriet der KSC gegen Ende des Jahres auf einen Schlingerkurs und wurde in der Tabelle bis auf Rang 9 durchgereicht. Auch abseits des Platzes keimte Unruhe auf, so zum Beispiel durch die überraschende Trennung vom langjährigen Co-Trainer Zlatan Bajramovic.