Bulgarien trauert um Dimitar Penev. Der ehemalige Coach starb nach Angaben des bulgarischen Verbandes nach längerer Krankheit am Samstag im Alter von 80 Jahren.
In seiner Zeit als Spieler nahm Penev an drei Weltmeisterschaften teil: 1966, 1970 und 1974 gehörte er zum Aufgebot der Bulgaren. Insgesamt lief er 90-mal für sein Heimatland auf.
Geschichte schrieb er dann als Trainer. Der Coach führte sein Land bei der Weltmeisterschaft 1994 in den USA sensationell ins Halbfinale. Und auf dem Weg dahin hatte Bulgarien vor 32 Jahren im Viertelfinale die deutsche Nationalmannschaft unter Bundestrainer Berti Vogts ausgeschaltet, die als Titelverteidiger vorzeitig heimfahren musste. In East Rutherford gab es damals ein 2:1 für die Bulgaren, die sich dann im Halbfinale Italien mit 1:2 geschlagen geben mussten.
Bulgarischer Trainer des 20. Jahrhunderts
1996 war Bulgarien unter Penevs Regie erstmals bei einer Europameisterschaft dabei, nach dem Vorrunden-Aus verabschiedete sich Penev. Von 2007 bis 2008 übernahm er noch einmal das Amt des Nationaltrainers.
Penev galt als eine der bekanntesten Fußball-Persönlichkeiten Bulgariens und wurde unter anderem als bester bulgarischer Trainer des 20. Jahrhunderts ausgezeichnet.