Hakan Yakin war es, der in der vergangenen Saison den Abstieg des FC Schaffhausen nicht verhindern konnte. Auf ihn folgte eine Liga tiefer dann Fabio Digenti, der im Oktober seine Koffer aber auch schon wieder packen musste. Auf ihn folgte Teodoro Palatella, der mit einem Punkteschnitt von einem Punkt pro Spiel auch nicht überzeugen konnte.
Momentan sind die Munotstädter in der Promotion League nur gerade an zwölfter Stelle klassiert, was natürlich den hohen Ansprüchen nicht entspricht. Das Ruder rumreisen soll nun ab dem 1. Januar 2026 David Sesa. Der 52-Jährige sorgte erst im vergangenen Sommer beim FC Rapperswil-Jona für den Aufstieg in die Challenge League, kennt die Promotion League also bestens.
Sesa freut sich auf seine neue Aufgabe und auch die Arbeit in der Arena. Ihn haben das sportliche Konzept und die Ambitionen des Vereins überzeugt, wie der offiziellen Medienmitteilung zu entnehmen ist. "Es gibt viel zu tun, doch genau solche Herausforderungen motivieren mich. Anfang Januar möchte ich mir zuerst ein umfassendes Bild der Mannschaft machen und danach die nächsten Schritte einleiten."
Sportchef Bernt Haas ist ebenfalls froh, hat man einen Mann der "grossen Erfahrung, hohen Fachkompetenz und ausgeprägten Führungskompetenz", wie sie Sesa besitzt, verpflichten können. Der 52-Jährige könne sowohl mit jungen als auch erfahreneren Spielern arbeiten und habe sein Können beim FCRJ bereits gezeigt. "Zudem passt sein Profil hervorragend zu unserem neuen sportlichen Konzept." Haas ist überzeugt, dass Sesa die Mannschaft gezielt weiterentwickeln kann.