Fehlercode: %{errorCode}

"Ein Mysterium": ManCity hadert mit torlosem Remis in Sunderland

kicker

Mit breiter Brust war Manchester City als Tabellenzweiter der Premier League zum Auswärtsspiel beim AFC Sunderland nach sechs Ligasiegen in Serie gefahren, während sich kurz zuvor noch im alten Jahr Primus FC Arsenal und Verfolger Aston Villa gegenseitig die Punkte weggenommen hatten. Und es war auch alles angerichtet, beim starken, aber sicherlich als Außenseiter auftretenden Aufsteiger die Gunners trotz eigenem Sieg (4:1) weiter unter Druck zu setzen und eine Lücke zu den Villans zu reißen.

Doch das Abwehrbollwerk der Mannschaft um Kapitän Granit Xhaka hielt dem Sturm der Citizens stand und ließ trotz einer xGoals-Bewertung von 2,24 für die Elf von Coach Pep Guardiola gegenüber 0,88 für Sunderland keine Tore zu - inklusive Aluminiumtreffer von Josko Gvardiol. "Es ist ein Mysterium, warum wir keine Tore geschossen haben", ärgerte sich der Trainer der Skyblues nach dem Spiel und fügte an: "Wir haben gegen dieses Team in diesem Stadium sehr viel kreiert."

ManCity hat "alles versucht"

Verwundern dürfte dieses Ergebnis den Spanier jedoch weniger, hat Sunderland als Aufsteiger mit nur 18 Gegentreffern doch die drittbeste Defensive der Liga - hinter dem FC Arsenal (12 Gegentore) und eben Manchester City (17 Gegentore). Außerdem haben "The Black Cats" in der Liga auf eigenem Rasen bisher kein einziges Spiel verloren (Fünf Siege und fünf Remis).

Auch deshalb zeigte sich Guardiola zufrieden mit seinem Team: "Ich bin so stolz über die Art und Weise, wie wir in einem komplizierten Stadion gegen einen schweren Gegner gespielt haben." Am Ende haben "wir alles versucht um zu gewinnen, aber wir haben es nicht geschafft".

So sieht es auch der Kapitän von ManCity, Bernardo Silva, der seinem Team "zwei unterschiedliche Halbzeiten" bescheinigte. Dennoch habe man als Verein ein klares Ziel vor Augen, welches durch solche Ergebnisse etwas in die Ferne rückt: "Es ist nicht überraschend, dass Sunderland zuhause noch ungeschlagen ist, aber wir kämpfen um den Titel. Wir wollen so nah wie möglich an der Spitze stehen, weshalb wir diese Art von Spielen gewinnen müssen."

Guardiola adelt Rodri: "Der Beste auf seiner Position"

Lob hatte Guardiola dann übrigens noch für seinen Mittelfeldmotor und den Ballon-d'Or -Gewinner von 2024 Rodri übrig, dem er bescheinigte, nach seiner Einwechslung nach der Pause das Spiel verändert zu haben: "Er hat in 45 Minuten bewiesen, dass er der Beste auf seiner Position ist."

Für einen Spieler, der die vorherige Saison wegen einer Knieverletzung beinahe komplett verpasste und auch in der aktuellen Spielzeit wegen weiterer Ausfälle erst auf sieben Premier-League-Einsätze kommt, wohl eine Wohltat für die geschundene Seele.

Chelsea als nächster Gegner

Nun muss Manchester City, das sich nach vier Premier-League-Meisterschaften in Folge in der vergangenen Spielzeit mit Rang 3 begnügen musste, schon vier Punkte auf den FC Arsenal an der Tabellenspitze aufholen. Für diese Mission steht bereits am kommenden Sonntag (18.30 Uhr) der nächste Kracher gegen den FC Chelsea an, der sich am Neujahrstag mit einem Paukenschlag von Cheftrainer Enzo Maresca trennte. Wer gegen die Skyblues dann auf der Bank sitzen wird, bleibt abzuwarten.