Yannick Marchand, ehemaliger FCB-Spieler, und Noah Dettwiler, aufstrebender Motorradrennfahrer, sind Cousins. Die beiden Athleten verbindet eine aussergewöhnlich enge Beziehung, trotz ihrer unterschiedlichen sportlichen Laufbahnen. Marchand, der seine Karriere in den Jugendmannschaften des FC Basel begann und es bis in die Super League schaffte, trug im vergangenen Spiel unter seinem Trikot ein besonderes Shirt mit der Aufschrift "#55 Fighter". Die schöne Geste zeigte er beim Heimspiel seines Teams, dem FC Rapperswil-Jona, gegen den FC Aarau.
Diese Geste gilt seinem Cousin Noah Dettwiler, der die Startnummer 55 trägt und kürzlich bei einem schweren Unfall in Malaysia ums Überleben kämpfte. "Wir stehen uns extrem nahe, wir sind wie Brüder", erklärt Marchand gegenüber Blick. Diese enge Verbindung zeigt sich auch in gegenseitigen Besuchen bei Rennen und Fussballspielen. Marchand war 2024 beim Barcelona-GP anwesend, während Dettwiler gelegentlich die Spiele seines Cousins verfolgt.
Die familiäre Verbindung geht noch tiefer: Dettwilers Mutter Nicole ist Marchands Taufpatin. "Unsere Beziehung war schon immer eng, auch schon als Kinder", sagt Marchand. "Wir hören oder schreiben uns fast täglich und schaffen es auch immer wieder, uns zu treffen, obwohl das mit Noahs Leben in Spanien natürlich schwieriger wurde. Der Spitzensport hat uns zusätzlich verbunden."
Um Noah Dettwiler gibt es übrigens weitere positive Nachrichten. Der Zustand des 20-Jährigen hat sich so weit stabilisiert, dass einer Rückkehr in die Schweiz nichts mehr im Weg steht. Dort kann er nun seine Behandlung fortsetzen.