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"Frühzeitig klare Verhältnisse": Ingolstadt trennt sich von Sportdirektor Grlic

kicker

Dass der FC Ingolstadt mit der sportlichen Gemengelage in der laufenden Saison - nach 18 Partien steht nur Rang 14 zu Buche - nicht zufrieden sein kann, ist keine Überraschung. Nun haben sich bei den Schanzern auch in der Führungsriege erste Konsequenzen breit gemacht: Ivica Grlic ist nicht länger Sportdirektor.

"Wir bedanken uns bei Ivo Grlic für die jederzeit vertrauensvolle und professionelle Zusammenarbeit in den letzten mehr als zweieinhalb Jahren", eröffnet Geschäftsführer Dietmar Beiersdorfer sein Statement in einer Mitteilung der Schanzer und erklärt: "Im Rahmen unseres eingeschlagenen Kurses hin zur finanziellen Stabilität müssen wir - wie in allen anderen Bereichen beim FCI - auch im Sport die bestehende Konstellation anpassen. Vor diesem Hintergrund sind wir zu der Entscheidung gekommen, den Vertrag nicht zu verlängern."

Wie der FCI im Zuge dessen mitteilte, ist es derzeit entsprechend auch nicht angedacht, die Rolle des Sportdirektors neu zu besetzen, stattdessen wird Beiersdorfer die Aufgaben von Grlic vorerst übernehmen. Um "frühzeitig klare Verhältnisse" für alle Parteien zu schaffen, sei nun jedoch zudem die Entscheidung getroffen worden, die gemeinsame Zusammenarbeit ab sofort zu beenden, "insbesondere mit Blick auf die anstehenden Aufgaben: die Arbeit an der Rückrunde der laufenden Spielzeit sowie die frühzeitige Vorbereitung auf die Saison 2026/27."

Ivo Grlic - in dessen Amtszeit der FCI zweimal Zehnter und einmal Elfter wurde - bringt zu seinem Abschied den Dank für "das entgegengebrachte Vertrauen und die professionelle Zusammenarbeit in den vergangenen gut zweieinhalb Jahren" zum Ausdruck. "Wir haben die Entscheidung jederzeit offen und respektvoll miteinander besprochen und gemeinsam den Zeitpunkt für die Beendigung der Zusammenarbeit gewählt. Dem Verein wünsche ich eine erfolgreiche Rückrunde sowie viel Erfolg bei der weiteren sportlichen und wirtschaftlichen Entwicklung."