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Glasners Andeutungen: Bekommt ManCity Guehi sofort?

kicker

Dass er bei den Buchmachern Topfavorit als neuer Cheftrainer von Manchester United ist, lässt Oliver Glasner kalt. "In meinem Vertrag gibt es einen Absatz, der mir Wetten verbietet. Und ich beschäftige mich auch nicht damit", erklärte er lässig, auch wenn man ihm letzteren Satz nicht zwingend glauben muss.

Der Erfolgscoach von Crystal Palace ist ehrgeizig genug, um sich einen Wechsel zu einem europäischen Großklub zuzutrauen, und sein Vertrag läuft im Sommer nun mal aus. Sollte ManUnited, wonach es aussieht, bis dahin einen Interimstrainer installieren, würden die Gerüchte um Glasner gewiss eher anschwellen als abflauen.

Bleiben oder gehen? Glasner will sich schon bald entscheiden

Erst einmal wird sich der 51-jährige Österreicher aber mit den Palace-Verantwortlichen zusammensetzen. "Ich denke, wir werden in den kommenden Wochen die Gespräche intensivieren", kündigte Glasner am Dienstag an. An diesem Mittwoch ist Palace, das seit dem ersten Spieltag fast durchweg englische Wochen bestreitet, in der Liga gegen Aston Villa gefordert, drei Tage später im FA Cup bei Macclesfield Town. "Danach bekommen alle drei Tage frei, gefolgt von vier regulären Wochen. Da werden wir die Gespräche vorantreiben, und ich erwarte, dass wir dann eine finale Entscheidung treffen."

Vertragsverlängerung oder Abschied? Diese Frage stellt sich auch bei Glasners Kapitän. Im Sommer noch hatte der Coach Marc Guehis Wechsel - nach Liverpool - im letzten Moment verhindert, nun droht dieser im Januar. Hintergrund: Der Innenverteidiger macht weiterhin keine Anstalten, einen neuen Kontrakt zu unterzeichnen - und Manchester City könnte ihn wegen eines plötzlichen Personalengpasses schon jetzt gut gebrauchen.

"Jeder will, dass er für Crystal Palace spielt, einen neuen Vertrag unterschreibt und hier für immer bleibt. Auf der anderen Seite wird es einen Punkt geben, an dem der Klub sagt: 'Jetzt ist das Finanzielle wichtiger als das Sportliche.' Deswegen sage ich: Ich weiß es nicht", klingt auch Glasner ganz anders als im Sommer, als er vehement an seine Vorgesetzten appelliert hatte, Guehi bloß nicht ziehen zu lassen.

"Es wird eine Schmerzgrenze geben", so Glasner weiter. "Wenn der Spieler sagt: 'Ich möchte gehen', und das Geld über der Schmerzgrenze liegt, wird es passieren. Ich bin nicht so naiv, dass ich nicht weiß, dass es passieren wird, wenn ein riesiges Angebot von City kommt und Marc es machen will."