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Gyökeres-Streik: Sportings Präsident wendet sich an "die Genies hinter dieser Strategie"

kicker

Es ist das nächste Kapitel in der Transfersaga um Viktor Gyökeres. Seinem angekündigten Trainings-Boykott hat der schwedische Stürmer inzwischen Taten folgen lassen, eine Einigung mit Arsenal über einen Fünfjahresvertrag bis 2030 soll bereits vor Tagen erzielt worden sein. Beschleunigt der Streik nun die Verhandlungen zwischen den Klubs?

Keinesfalls, stellte zumindest Sporting-Präsident Frederico Varandas gegenüber der portugiesischen Nachrichtenagentur Lusa klar: "Wenn die Genies hinter dieser Strategie glauben, sie würden mich dadurch unter Druck setzen, seinen Abgang zu ermöglichen, liegen sie nicht nur völlig falsch, sondern machen den Abgang des Spielers auch noch komplizierter", so der 45-Jährige.

Varandas verweist auf Gyökeres' Vertragslaufzeit

Varandas bleibt damit seiner Verhandlungslinie treu, hatte er doch bereits vor wenigen Wochen versichert, Gyökeres nicht für die kolportierten 60 plus zehn Millionen Euro abzugeben. Ein Verkauf unterhalb der 100-Millionen-Euro-Grenze wäre unterdessen möglich - doch was, wenn die Gunners nicht derart tief in die Tasche greifen wollen?

"Wir sind ruhig", führte Lissabons Präsident aus. "Wenn sie (die Gunners, Anm. d. Red.) Viktors fairen Marktwert nicht zahlen wollen, ist das für uns in den nächsten drei Jahren völlig in Ordnung" - so lange, wie der Torjäger bei den Löwen eben noch unter Vertrag steht.

Löwen leiten Disziplinarverfahren ein

Angesprochen auf die persönliche Situation von Gyökeres erwiderte Varandas indes, es stehe "niemand über den Interessen des Vereins - egal, wer sie sind." Aus diesem Grund werde nun auch ein Disziplinarverfahren gegen den schwedischen Nationalspieler eingeleitet.

Deutliche Aussagen von Sportings Präsident, der jedoch auch für den Fall, dass es letztlich tatsächlich nicht zu einer Einigung mit dem englischen Vizemeister kommt, eine Lösung parat hat: "Mit der Schließung des Transferfensters, einer saftigen Geldstrafe und einer Entschuldigung an die Gruppe lässt sich alles regeln."

Es bleibt spannend im Ringen um Gyökeres. Eine Fortsetzung folgt gewiss.