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Hobsch blickt zurück: "Ich kann machen, was ich will, und spiele trotzdem nicht"

kicker

Noch vor wenigen Monaten sah die Fußballwelt für Patrick Hobsch ganz anders aus. Der damalige Trainer Patrick Glöckner setzte nur wenig auf den Mittelstürmer, der über eine Luftveränderung nachdachte: "Das war für mich keine leichte Situation, ganz ehrlich. Es gab eine Phase, in der ich das Gefühl hatte, ich kann machen, was ich will, und spiele trotzdem nicht. Dann denkt man natürlich über Alternativen nach", verriet der 31-Jährige bei MagentaSport im Rahmen von "4zu3 - der 3. Liga Podcast".

Die Wende für den gebürtigen Bremer brachte die Anstellung von Markus Kauczinski Anfang Oktober, der ihm "von Anfang an Vertrauen gegeben hat." Mit zuletzt vier Torbeteiligungen in vier Spielen avancierte Hobsch zum Erfolgsgaranten und spricht in den höchsten Tönen über seinen Coach, unter dem die Löwen mit zuletzt vier Siegen in Serie wieder den Anschluss an die Tabellenspitze fanden. "Mit seiner Ruhe gibt er uns extrem viel Energie. Das tut uns als Mannschaft aktuell sehr gut. Ich glaube, er hat uns jetzt auf den richtigen Weg gebracht", so der Stürmer, der offen zugibt: "Der Trainerwechsel war für mich persönlich eine positive Situation."

Die zunächst gesunkene Spielzeit ging in Giesing natürlich auch mit den Sommertransfers des Stürmer-Duos Florian Niederlechner und Kevin Volland einher, durch die auch die Erwartungshaltung bei den Löwen stieg. Kurz vor der Winterpause sieht der Status-Quo im Angriff der Sechzger jedoch anders aus. Hobsch verdrängte Ex-Bundesligaprofi Niederlechner aus der Startelf, der in den letzten vier Partien zunächst Platz auf der Bank nehmen musste.

Hobsch denkt nicht mehr an einen Abschied

Angesichts seiner jüngst erlebten eigenen Situation kann Hobsch im Konkurrenzkampf mit Niederlechner mitfühlen. "Das ist für ihn natürlich keine einfache Situation", weiß der 31-Jährige. "Aber er hat in seiner Karriere so viel erlebt und weiß, wie man damit umgeht."

Hobschs eigene Abschiedsgedanken aus dem Sommer sind derweil verflogen, ein Abgang sei für den Stürmer kein Thema mehr: "Gerade jetzt passt es für mich und ich hoffe, dass es so weiterläuft."

Christiansen nach OP nicht dabei

Der Weg zurück in die Erfolgsspur zeichnet sich angesichts von sechs Siegen in acht Spielen unter Kauczinski immer deutlicher ab. Mit einem Dreier gegen den SC Verl (Samstag, 16.30 Uhr, LIVE! bei kicker) wäre bei Patzern der Konkurrenz gar der Relegationsplatz im Bereich des möglichen.

Mittelfeldspieler Max Christiansen wird das Spiel zum Jahresabschluss "nach einer medizinisch notwendigen Operation" verpassen, wie die Löwen am Freitag meldeten.