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"Hohes Potenzial": Paderborn holt Talent Müller vom SC Freiburg

kicker

Seit diesem Montag hat sich der SC Paderborn in allen Mannschaftsteilen verstärkt. Den Transfers von Dennis Seimen (Tor, VfB Stuttgart), Nick Bätzner (Mittelfeld, SV Wehen Wiesbaden), Bennit Bröger (Mittelfeld, VfL Wolfsburg) und Marco Wörner (Sturm, SC Freiburg II) folgte der von Ruben Müller für die Abwehr.

Der 19-jährige Rechtsverteidiger kommt wie Angreifer Wörner von der Zweitvertretung des SC Freiburg und gilt als Versprechen für die Zukunft. Im Breisgau lief der Deutsch-Spanier in der U 23 als rechter Verteidiger in 32 Spielen der Regionalliga Südwest auf. Dabei war er in der abgelaufenen Saison an insgesamt acht Treffern direkt beteiligt (drei Tore, fünf Vorlagen).

"Mit Ruben bekommen wir einen technisch versierten Verteidiger, der über hohes Entwicklungspotenzial verfügt", wird Benjamin Weber, Geschäftsführer Sport in Ostwestfalen, in einer Pressemitteilung des Zweitligisten zitiert: "Seine Ballbesitz-orientierte Spielweise passt zur Philosophie des SCP07. Wir freuen uns, dass sich Ruben für den Paderborner Weg entschieden hat."

Konkurrenz für Obermair

Mit der Freiburger Zweitvertretung war Müller, der mit 14 Jahren in die Nachwuchsakademie der Breisgauer gewechselt war, in der vergangenen Saison nach dem Abstieg aus der 3. Liga auf Rang sieben der Regionalliga Südwest eingelaufen. Für den in Rottweil geborenen Defensivspezialisten war es die erste Saison im Männer-Bereich.

Unter Ex-Trainer Lukas Kwasniok spielten die Paderborner fast ausschließlich in einer Dreierkette. Die rechte Außenbahn beackerte mit Kapitän Raphael Obermair einer der zentralen Spieler des Teams. Dem Konkurrenzkampf für diese Position wird sich Müller unter dem neuen Coach Ralf Kettemann stellen müssen.